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Windmüller schwärmt vom neuen Verein

(18) Kommentare
Gino Windmüller, Gino Windmüller
Foto: Stefan Rittershaus

Gino Windmüller (28) ist vor der Saison von Rot-Weiss Essen zum Erzrivalen Wuppertaler SV gewechselt. Dort hat er sich von Anfang an wie zu Hause gefühlt.

Im Anschluss an den 3:0-Sieg gegen den FC Wegberg-Beeck war Gino Windmüller sehr gefragt. Weil er in den VIP-Raum beordert wurde, musste sich das Interview hinten anstellen. Dennoch kam der sympatische Defensivspieler mit einem Lächeln im Gesicht zum verabredeten Treffpunkt und stand Rede und Antwort. Es ist ihm klar anzusehen, wie wohl er sich in seiner neuen Heimat fühlt, läuft es doch zurzeit, wie gemalt für den Ex-Essener. Nach dem Derbysieg gegen den Ex-Verein in der Vorwoche, konnte er eine Woche später gegen Wegberg schon nach zwei Minuten selbst zur frühen Führung einköpfen und sein erstes Pflichtspieltor für den WSV erzielen.

Nicht nur nach außen wirkt es so, als sei er glücklich in Wuppertal. Wenn er seine Gefühlslage beim neuen Klub beschreibt, gerät er ins Schwärmen: "Es ist super für mich. Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft und im Verein. Die Jungs machen es mir super einfach." Bei Standards strahlt Windmüller immer Torgefahr aus, übt sich aber auch in Bescheidenheit: "André (Mandt, Anm. d. Red.) bringt die Bälle natürlich auch sehr schön herein, sodass ich nur noch die Birne hinhalten muss. Ich hätte gerne schon gegen Essen einen gemacht, aber da habe ich nur die Latte getroffen. Heute habe ich ein wichtiges 1:0 gemacht, aber wichtig ist, dass wir die Null halten. Das haben wir heute endlich hingekriegt und das muss auch für die nächsten Spiele unser Ziel sein."

Auch ein persönliches Ziel setzt sich der 28-Jährige bezüglich seiner Tore nicht, sondern schaut auf den Erfolg des gesamten Teams: "Für mich ist am Ende nicht wichtig, wie viele Tore ich selber schieße, sondern, dass wir mit der Mannschaft gut dastehen. Bis jetzt machen wir das ganz gut, aber wir sollten nicht den Fehler machen und das zu hoch hängen." Der pikante Wechsel von Essen nach Wuppertal ist ihm trotz der Rivalität leicht gefallen: "Ich habe mir da gar keine großen Gedanken drüber gemacht, weil ich von Anfang an super aufgenommen wurde. Die Mannschaft ist überragend und wir haben einen mega Teamspirit, was auch auf dem Platz deutlich wird. Wir haben eine gute Stimmung und das macht es im Moment so schön."

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  • heidi kabeljau 13.08.2017 10:02 Uhr
    Auch die Stimmung im Stadion ist einfach genial! Selbst gegen Wegberg waren es über Zweitausend! Hammergeil! Hier ist ganz klar mehr los als in Essen....bei Schwarz-Weiss! hätte Windmacher noch sagen können.
  • GünterPröpper 13.08.2017 10:53 Uhr
    Schön das sich Windi hier wohl fühlt. Was bringen 7-8000 die gegen Wuppertal keine Stimmung machen? Dann haben noch 1000-2000 Edelfans das Stadion nach dem 1:2 fluchtartig verlassen. Aus den Logen kam schon zu Beginn der 2. HZ keiner mehr raus. Schnittchen waren da wohl leckerer.
    Er spielt im Übrigen auf der 6. Warum er in Essen gehen musste. Keine Ahnung. Das Gleiche gilt für Grebe. Der immer, wirklich immer, zu den Besten gehört. Auf jeden Fall haben wir jetzt 7 Punkte gegen den Abstieg.
  • rolbot 13.08.2017 11:21 Uhr
    Zitatgeschrieben von GnterPrpper

    Schön das sich Windi hier wohl fühlt. Was bringen 7-8000 die gegen Wuppertal keine Stimmung machen? Dann haben noch 1000-2000 Edelfans das Stadion nach dem 1:2 fluchtartig verlassen. Aus den Logen kam schon zu Beginn der 2. HZ keiner mehr raus. Schnittchen waren da wohl leckerer.
    Er spielt im Übrigen auf der 6. Warum er in Essen gehen musste. Keine Ahnung. Das Gleiche gilt für Grebe. Der immer, wirklich immer, zu den Besten gehört. Auf jeden Fall haben wir jetzt 7 Punkte gegen den Abstieg.

    Grebe mußte nicht gehen. Er wollte, nach der Geburt seines Kindes, eine Ausbildung machen, da er bis dahin ausschließlich auf die Karte "Fußball" gesetzt hat. Diese Möglichkeit hatte er in Essen nicht. Wuppertal hat ihm die Chance geboten.
  • Bacardicola 13.08.2017 12:33 Uhr
    Was soll uns dieser Bericht jetzt sagen ??? Lachen

    Eieieiei....millionen von Fußballer fühlen sich in ihren Vereinen wohl.
  • ich danke Sie 13.08.2017 13:02 Uhr
    Schön für Windmüller. Ich freue mich, dass es ihm gut bzw besser geht.
    Mir geht es auch besser, dann haben ja alle alles richtig gemacht.
  • ewig rot+blau 13.08.2017 14:32 Uhr
    Gino, du bist aber auch ein guter!
    Wie negativ bist du mir noch im Pokal aufgefallen: -(
    Hoffe du fühlst dich wohl im Tal und bestätigst deine bisherige super Leistung!
    Kompliment an vollmehrhausen und Bölstler für die Verpflichtung!!!!!
    Das gilt auch für Grebe....was der immer kämpft, und spielen kann der - Klasse!!!
  • Bergischer 13.08.2017 15:06 Uhr
    Das die Stimmung in der Fanszene beziehungsweise im Verein , nicht besonders gut ist , ist nun kein großes Geheimnis. Und das Spieler , wenn sie nach Essen wechseln , nicht mehr ihre Leistung zeigen oder sich weiterentwickeln , auch nicht. Dieses außergewöhnlich kritische Publikum hilft nicht , sondern verunsichert die Spieler.
  • Freigeist 13.08.2017 15:22 Uhr
    Viel Wind um nichts...

    Windmüller hatte seine Höhen und Tiefen.

    Extrem kritisches Publikum ? Eigentlich ist es nirgends leichter, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Man muss nur kämpfen, Einsatz- und siegeswillen zeigen.

    Aber manche Spieler empfinden es halt schon als Druck, wenn sie auch nur mehr als 2.000 Zuschauer sehen... Also von daher ist Gino in Wuppertal gut aufgehoben.
  • PepAncelotti 13.08.2017 16:17 Uhr
    ...Der pikante Wechsel von Essen nach Wuppertal ist ihm trotz der Rivalität...

    Ich glaube zwischen dem WSV und RWE - und auch bei anderen NRW RL Klubs - gab es nie das Problem, dass die Fans Spieler/Trainer ablehnen oder die Spieler/Trainer nicht zum Rivalen wechseln wollen/können. In Deutschland sind mir nur Rivalitäten zwischen BVB - S04, BVB - Bayern, HSV - Werder, Köln -Gladbach bekannt, wo es auch nur in geringen Mengen noch der Fall zu sein scheint.

    Das letzte Mal, das ich in der Richtung was gehört habe, war vor Monaten mit Tuchel. Als Heidel meinte, dass Tuchel nicht sofort zu Schalke wechseln könne aufgrund der Rivalität, und er deshalb als Trainer vorerst nicht in Frage käme.


    Zuletzt modifiziert von PepAncelotti am 13.08.2017 - 16:20:33
  • GünterPröpper 13.08.2017 17:31 Uhr
    Freigeist.
    Was bringen 7-8000 Zuschauer wenn dort nur miese Stimmung ist?
    Die Ansprüche sind in Essen einfach zu hoch. Hoch 3 hat es nie gegeben. Die Jahre verfliegen und ganz ehrlich, hört man in den Verein einmal rein, dann sind an vielen Fronten die Leute einfach unzufrieden.
    Wenn man in den nächsten Spielen nicht in die Spur kommt, ist die Saison doch fast gelaufen. 6, 8, 10 Punkte Rückstand sind schnell aufgebaut. Das kann nicht der Anspruch in Essen sein. Demandt finde ich persönlich in vielen Situationen hilflos. Da helfen dann die Zuschauer und die Tradition recht wenig. Von mir aus könnt ihr die Bude alle 2 Wochen voll haben, entscheidend ist auf´m Platz.
  • PepAncelotti 13.08.2017 18:52 Uhr
    Windmüller bringt eine sehr gute Mentalität mit ins Spiel.
    Ich denke, er reißt auch mit seinem Einsatzwillen die Mannschaft mit.
    Sehr gutes Kopfballspiel. Vollmerhausen hatte sich immer einen starken 6er gewünscht. Jetzt hat er ihn. Lachen

    Auch die anderen Neuzugänge Kramer und Mandt kämpfen vorbildlich. Wie Kramer selbst noch in der 90. min seine Kraft geschnürt hatte, um diesen Spurt hinzulegen, um Hagemann beim 3-0 den Ball klasse zuzuspielen.
    Und Mandt tritt starke Freistöße und Ecken. Ich hab selten so scharfe Bälle in Regelmäßigkeit kommen sehen. Wenn Mandt so weiter macht, hat er am Ende mindestens 15 Torvorlagen. Da haben die anderen Vereine sein Talent für Standards nicht erkannt. Stevie schon. Lachen

    Alles sehr erfreulich.
  • Chippo33 13.08.2017 21:38 Uhr
    Dauert nicht lange dann ist die Euphorie verflogen und Gino wieder da wo er hingehört: auf der Bank!
  • PepAncelotti 14.08.2017 00:36 Uhr
    Vielleicht hat er einfach nicht zu den Ansprüchen und Vorstellungen von RWE gepasst. Smile
    Ich meine, vor seiner RWE-Zeit hat er hauptsächlich als 6er agiert.
    Und ich vermute, dass Vollmerhausen hier nochmal genau hingeschaut hat und ihm ein paar taktische Anweisungen mitgegeben hat. zb schaltet er sich bei Standards und Konter auch oft vorne mit ein, was sehr gut ist und auch bisher gut funktioniert.

    Als 6er hilft er dem WSV wirklich ungemein. Er ist abgeklärt und hat eine gute Übersicht und es klappt gut mit Schmetz und Duschke.
    Vergleichbar mit dem Ex Karlsruher Dominic Peitz, der vor der Kette als Ausputzer agiert hat und sehr stark im Stellungsspiel war, würde ich spontan behaupten, spielt Gino vor der WSV Abwehrkette ähnlich bzw. er hat eine ähnliche Rolle von Vollmerhausen zugesprochen bekommen.
    Von daher kann ich mir kaum vorstellen, dass er so schnell seinen Stammplatz verlieren könnte.

    Klar, meine Beschreibung hat jetzt viel mit WSV-Brille zu tun und erklärt auch nicht Ansatzweise die Spielphilosophie eines einzelnen Spielers. Trotzdem könnte das in etwa hinkommen, zumindest die Richtung.
  • e1990ce 14.08.2017 23:22 Uhr
    Abgesehen von allen tollen Bemerkungen gibt es in der Assindia Loge keine Schnittchen.....)
  • GEnogo 16.08.2017 20:56 Uhr
    Kann mich zwar für ihn mitfreun, leider aber kaum fürn WSV, @ Pep Ance.....
    Hintergrund ist hier natürl. ne gr. Rivalität zw. beiden Clubs, die für michbes.
    seit d. 70ern immer wieder brisant hochkocht, wenn d. Schwebebahner im Pott sind. Unvergessen bleiben packende RL-West-Duelle um d. Aufstieg 72/73. Beide Teams beherrschten diese Liga gleichermaßen souverän, stiegen dann zus. auf und trafen sich anne Hafenstr. vor weit über 30.ooo
    zun. überwiegd. friedl. FANS! Damals weit weg von Pyro-Stress und Block-
    Stürmen:
    Man prügelte sich dezent vorm alten GMS, oder am Hafenbahn-Gelände. Berittene Polizei reichte meist, dies aufzulösen und gut wars!
    Zumind. vorm Spiel; denn nach diesem völlig einseitigen Derby war wirkl.
    GARNIX mehr so wie vorher - zw. diesen Anhängern von WSV und RWE!!

    Dies Spiel näher zu beleuchten, überlass ich hier geflissentl. Herrn @GünterPröpper des weiteren Kommentierens, der sicher weiß, weshalb!?

    Dieser wohl sportl. schwärzeste Tag des Essener Arb.-Vereins aus Vogelheim prägte noch jahrzehntelange verfeindete Fan-Gruppen
    beider Vereine, vermeintl. stärker aktiv geschürt von Essener Seite.

    Der zuvor gen. WSV-Spieler mit der 9 möge es uns gern aus seiner
    VEREINSSicht schildern: GÜNTER kennt näml. beide Kabinen von
    innen. Drum heut auch bes. freundl. Grüße an den Zoo, Hr.Pröpper
  • via Facebook: Dirk Rahn 13.08.2017 13:08 Uhr
    Morgen spielt er in Lotte dann schwärmt er da.Wenn ich so ein Gelabber höre kotz.
  • via Facebook: Nico Ogaza 13.08.2017 13:45 Uhr
    Indirekt sagt er, dass Essen scheiße ist.
  • via Facebook: Markus Rudt 13.08.2017 17:49 Uhr
    Die Vollwurst

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