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VfL
Mit Gala-Vorstellung gegen Erfurt zum Turniergewinn

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Foto: Privat

Zweitligist VfL Bochum hat den „Thüringer Mediencup“ gewonnen. Drittligist Rot-Weiß Erfurt war gegen das Team von Trainer Ismail Atalan chancenlos.

Nach dem 5:2-Sieg gegen Drittliga-Aufsteiger Carl Zeiss Jena gab es am Sonntag gegen den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt ein beeindruckendes 6:0 (4:0). Da Bundesligist Hertha BSC seine Spiele gegen Erfurt (3:0) und Jena (2:0) nicht höher gewann als der VfL, sicherten sich die Bochumer den Turniersieg.

Wie schon am Samstag musste VfL-Trainer Ismael Atalan neben den Dauerverletzten Timo Perthel, Nico Rieble und Vangelis Pavlidis auch auf Jannik Bandowski und Lukas Hinterseer verzichten, der die Reise in den Osten wegen einer Reizung im rechten Knie nicht antreten konnte. Darüber hinaus verzichte der Coach auf die Jugendspieler Tom Baack, Ulrich Bapoh und die Torhüter Martin Kompalla und Florian Kraft.

Gegen RW Erfurt probierte Atalan nach dem 4-4-2 und dem 4-3-3 diesmal mit 3-2-3-2 das dritte System aus. Er betonte: "Das sind auch die drei Systeme, die wir in der Saison spielen werden." Gegen Erfurt begann der VfL druckvoll und wurde bereits nach 20 Minuten belohnt. Neuzugang Dimitrios Diamantakos brachte den VfL in Führung. Tim Hoogland legte nur zwei Minuten später nach einer Ecke von Thomas Eisfeld zum 2:0 nach. Und Eisfeld krönte eine tolle erste halbe Stunde mit dem 3:0 - ein direkt verwandelter Freistoß (28.). Und Eisfeld legte nach 38 Minuten noch einmal nach. Nach einer Kombination über Selim Gündüz und Diamantakos traf er zum 4:0.

In der Pause wechselte Atalan zehn Mal aus, nur Keeper Manuel Riemann spielte durch. Und die Bochumer legten gleich nach. Alexander Merkel traf nach 47 Minuten zum 5:0. In der Folge war Erfurt auf Schadensbegrenzung aus, bis zur 68. Minute klappte das auch. Dann traf Görkem Saglam zum 6:0 mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern. Bei dem Spielstand blieb es bis zum Schlusspfiff.

Bochums Trainer Atalan zog nach Schlusspfiff eine positiveBilanz des Turniers: "Mein Fazit der beiden Spiele fällt gut aus. Wir haben eine Ernsthaftigkeit an den Tag gelegt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Mannschaft war bis zur 90. Minute gierig nach mehr und das ist nicht selbstverständlich." Aber: "Mit der Einstellung von allen bin ich sehr zufrieden, aber es gab auch in beiden Spielen noch ein paar Abstimmungsprobleme, die wir in den nächsten zwei Wochen noch abstellen müssen. Wir haben das vor dem Spiel gegen Erfurt angesprochen und es hat mich sehr erfreut, wie viel wir danach schon umgesetzt haben. Wenn, wie beim Treffer zum 2:0, genau das gemacht wird, was ich ihnen um elf Uhr gesagt habe, dann geht einem als Trainer das Herz auf."

Randnotiz: Gegen Erfurt blieb es auch auf den Rängen friedlich, nachdem es gegen Jena vor 1200 Zuschauern von einigen wenigen alkoholisierten Anhängern zu rassistischen Beleidigungen gegen die Bochumer Spieler Peniel Mlapa und Jan Gyamerah kam. Der Stadionsprecher appellierte an die paar Chaoten, diese Affenlaute zu unterlassen.

So spielte der VfL gegen Erfurt:
1. Halbzeit: Riemann - Gyamerah, Hoogland, Bastians - Losilla, Celozzi - Gündüz, Eisfeld, Soares - Diamantakos, Wurtz
2. Halbzeit: Riemann - Canouse, Fabian, Leitsch - Stöger, Janelt - Weilandt, Merkel, Stiepermann - Mlapa, Saglam

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  • Insider1 16.07.2017 18:32 Uhr
    Warum wird das Spiel bei Affenlauten nicht sofort abgebrochen?
  • Carl Zeiss 17.07.2017 09:01 Uhr
    Liebe Sportredaktion der Verein heißt Carl Zeiss Jena und nicht Carl-Zeiss Jena. Man kann dies auch einfach über Wikipedia bei der journalistischen Recherche herausfinden.

    Die Affenlaute sind nicht verzeihbar.

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