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Telekom-Cup
FC Bayern gewinnt, Gladbach Letzter

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Foto: firo

Vier Teams kämpften in Mönchengladbach um den Telekom-Cup. Der FC Bayern München gewann verdient, Mönchengladbach wurde Letzter.

Zum vierten Mal im neuen Durchgang hat der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München den Telekom-Cup gewonnen. Mit einem 2:0 über Werder Bremen im Borussia-Park zu Mönchengladbach unterstrichen die Mannen um Cheftrainer Carlo Ancelotti nicht nur ihre gute Frühform. Sondern zeigten sogleich auch die altbekannte Dominanz auf dem Rasen, gegen die im Halbfinale auch schon die TSG Hoffenheim beim 0:1 nicht gewachsen war.

Die rund 15 000 Bayern-Fans unter den 41 000 Zuschauern im Borussia-Park bekamen dabei erstmals James Rodriguez zu sehen. Die Leihgabe von Real Madrid sortierte sich im rechten offensiven Mittelfeld ein, während der blitzschnelle Kingsley Coman im Vergleich mit dem 1:0 über Hoffenheim im Halbfinale auf die linke Bayern-Seite rückte.

Der kolumbianische Nationalspieler James beteiligte sich nach 14 Minuten am Führungstreffer seiner Rothemden. Das Ergebnis eines prima vorgetragenen Angriffs über James und den Ex-Schalker Rafinha schloss Thomas Müller exzellent ab. Der Bayern-Ersatzkapitän, wegen einer Daumen-Operation an der rechten Hand mit einem stützenden Verband angetreten, münzte die Ballannahme in einen Schlenzer über Bremens Ersatztorwart Michael Zetterer hinweg ins linke Toreck (13. Min.).

Das 2:0 legte Müller dann per Hacke auf Julio Bernat auf (34. Min.). Ein 3:0 war möglich, doch Müller vergab vier Minuten vor dem Ende einen Foulelfmeter.

Im Spiel um Platz drei gegen die TSG Hoffenheim gelang Borussia Mönchengladbach, wie schon im Halbfinale gegen Werder Bremen, in 45 Spielminuten kein Treffer. Patrick Herrmann hatte die beste von nur wenigen Torchancen, scheiterte aber aus kurzer Distanz freistehend vor TSG-Torsteher Alexander Stolz. Im fälligen Elfmeterschießen mussten zwölf Versuche her. Nur ein Elfmeter wurde verschossen - jener des Gladbacher Innenverteidigers Florian Mayer. Der ehemalige Bochumer, der zuletzt für Gladbach in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz kam, scheiterte an Keeper Stolz.

“Ich bin nicht unzufrieden, wir haben vieles ordentlich gemacht”, fasste Gladbachs Trainer Dieter Hecking zusammen, “bei den jungen Spielern sieht man, dass wir nicht so falsch gelegen haben.” Vor allem Mickael Cuisance spielte sich in den Vordergrund. Der 17-jährige Franzose machte im offensiven Mittelfeld gegen Bremen, aber auch etwas defensiver gegen Hoffenheim eine gute Figur.

Hoffenheims Cheftrainer Julian Nagelsmann gefielen vor allem die ersten 30 Minuten im Halbfinale gegen die Bayern nicht: “Da waren wir zu ängstlich, auch in Ballbesitz.” Dass der Unterschied groß war zwischen dem Meister und dem Tabellenvierten, störte Nagelsmann weniger. “Da verweise ich nur auf die Etats beider Teams. Da wird Dominanz normal.” Der Marktwert der Bayern liegt bei aktuell 603 Millionen, jener der Hoffenheimer bei 124 Millionen.

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  • 15.07.2017 21:10 Uhr
    Das wird eine richtig geile Saison von unserem Thomas da haben einige ihn zu früh abgeschrieben

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