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Paderborn - Lotte
3 Abstiege in Serie, jetzt feiert Paderborn

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Foto: firo

Der Tag der Amateure. Am Donnerstag hat die ARD in drei Konferenzen insgesamt 20 Landespokal-Endspiele übertragen.

Im Finale des Westfalenpokal trafen mit dem SC Paderborn und den SF Lotte zwei Teams aufeinander, die unter völlig anderen Vorzeichen in die Partie gegangen sind.

Paderborns Weg ins Finale
1. Runde: SpVg. Steinhagen - Paderborn 1:8
2. Runde: Delbrücker SC - Paderborn 0:1
Achtelfinale: FC Lennestadt - Paderborn 0:2
Viertelfinale: Paderborn - SC Verl 1:0
Halbfinale: Paderborn - TSG Sprockhövel 2:1 n.V.

Hier der Drittliga-Aufsteiger aus Lotte, der eine gute Saison gespielt hat - zudem im DFB-Pokal für Furore sorgen konnte und erst von Borussia Dortmund gestoppt wurde.

Auf der anderen Seite der SC Paderborn, der den dritten Abstieg in Serie verkraften musste und in der neuen Saison in der Regionalliga antreten muss. Das hat es noch nie gegeben. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart wurde von der Bundesliga bis in die Regionalliga durchgereicht und steht womöglich vor einem Scherbenhaufen. Erst drei Spieler stehen für die kommende Saison unter Vertrag, ob der SCP in der Benteler-Arena spielen kann, steht auch nicht fest. Zudem gibt es keine TV-Gelder mehr, daher müssen die Paderborner den Gürtel viel enger schnallen.

Lottes Weg ins Finale
1. Runde: SC Preußen Lengerich - Lotte 2:3
2. Runde: SV 10 Hohenlimburg - SF Lotte 0:2
Achtelfinale: BSV Schüren - Lotte 1:2
Viertelfinale FC Gütersloh 2000 - Lotte 0:2
Halbfinale: Lotte - SV Rödinghausen 5:3 n.E.

Daher kommt die sechsstellige Prämie für das Erreichen des DFB-Pokals für die Ostwestfalen gerade richtig. Denn im Finale des Westfalenpokals besiegte der SC Paderborn die Sportfeunde etwas überraschend mit 3:1. Die Partie begann sehr schleppend, beiden Teams fiel wenig ein. Tragischer Held der ersten Halbzeit war Philipp Steinhart. Erst vergab er die dicke Möglichkeit zur Lotter Führung, als er freistehend von Michael Ratajczak scheiterte. Dann patzte er vor dem 0:1, Marcus Piossek bedankte sich und brachte den SCP in Minute 40 in Führung. Kurz nach dem Wechsel dann die Entscheidung. Koen van der Biezen erhöhte für die zuletzt so leidgeprüften Paderborner zum 2:0. Sven Michel machte mit dem 3:0 in der 78. Minute endgültig den Deckel drauf. Lotte traf zwar auch noch, doch das 1:3 durch Saliou Sané war nur Ergebniskosmetik.

Nach drei Abstiegen in Serie konnte der SCP nun doch einmal feiern. Und sich über eine Prämie freuen, die etwas helfen wird, endlich einen Boden zu finden, auf dem man wieder neu aufbauen kann.

Heiko Herrlich, Bayer Leverkusen, 1. Bundesliga, Saison 2017/18, Heiko Herrlich, Bayer Leverkusen, 1. Bundesliga, Saison 2017/18
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  • westkurver 26.05.2017 00:05 Uhr
    Die Paderborner haben aber auch ein verdammtes Glück! Nein, Glück??
    Drei Jahre hats gedauert , hat man sich zu diesem Erfolg hochgekämpft. RRRespekt!

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