Startseite

Dresden
Ultras Dynamo äußern sich zum Auftritt in Karlsruhe

(10) Kommentare
Foto: dpa

Nach wie vor sorgt der Auftritt der Fans von Dynamo Dresden in Karlsruhe für reichlich Gesprächsstoff. Nun melden sich die Ultras Dynamo selbst zu Wort.

In einer ausführlichen Stellungnahme betonen die Ultras dabei gleich zu Anfang, dass es niemals Ziel der Mottofahrt gewesen sei, Menschen zu verletzten. Auch vom Vorwurf rechtsextremer Tendenzen beim Fanmarsch distanziert sich die Gruppe ausdrücklich.

Gefunden auf …

Ihren Auftritt sehen die Ultras Dynamo vielmehr als gewollte Provokation, um auf den großen Konflikt mit dem DFB hinzuweisen, da der Verband nicht an einem ernsthaften Dialog mit den Fans interessiert sei. „Wir hatten einen Schuss frei und genau dieser Schuss musste sitzen“, so die Ultras Dynamo. „Unser Motto passte an diesem Tag perfekt. Das Wort Krieg mag für manchen zu weit gehen. Für uns ist dieser Ausdruck die Überspitzung, die es benötigt, damit unsere Situation wahrgenommen wird, als das was sie ist. Ein Kampf! Ein Kampf, der nicht erst seit gestern geführt wird und mittlerweile jenseits von gut und böse ist. Deshalb wurden spektakuläre Bilder geliefert, um die breite Öffentlichkeit und die Medien darauf aufmerksam zu machen. Ganz offensichtlich hat das funktioniert.“

Nachfolgend die Stellungnahme der Ultras Dynamo und der aktiven Fanszene der SGD im Wortlaut:

„Krieg dem DFB!“ Was sollte dieser Spruch? Diese Frage stellen sich in diesen Tagen zahlreiche Menschen in Dresden und über die Stadtgrenzen hinaus. Was genau wollen wir Ultras mit diesem Spruch bezwecken und warum musste so ein Auftritt sein?

Bevor wir unsere Motivation erklären, gleich vorab, damit es auch alle kapieren. Unsere Mottofahrt hatte niemals das Ziel, Menschen zu verletzen. Wir legen Wert auf eine Trennung zwischen dem Auftritt im Camouflage-Muster und unserer Provokation gegenüber dem DFB einerseits und dem Vorfällen am Eingang des Stadions. Genauso deutlich möchten wir all denen eine Absage erteilen, die in unserem Marsch irgendwelche rechtsextremen Tendenzen sehen. Und allen Trittbrettfahrern möchten wir sagen: Fickt euch!

Als fünf Tage vor unserem Gastspiel in Karlsruhe der KSC zu einem „Geisterspiel“ verurteilt wurde, war für uns sofort klar, dass wir uns solidarisch zeigen müssen. Seitdem die Verhandlungen über Pyrotechnik seitens des DFB abrupt abgebrochen wurden, drehen sich der Verband sowie Vereine und Fans im Kreis. Lösungsansätze, wie man vernünftig mit der aktiven Fanszene in Deutschland umgeht, gibt es nicht. Dem DFB wäre es am liebsten, dass dieses ganze unbequeme Publikum für immer verschwindet, damit die Gelddruckmaschine Fußball schön weiter wie geschmiert läuft, ohne zu stottern. Die meisten Vereine sehen es genauso und ziehen mit, denn der Rubel rollt ja. Wer sich artig verhält, bekommt genug vom Kuchen ab.

Die ersten Leute wenden sich mittlerweile schon vom Fußball ab und die Zeiten, als jedes Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft ausverkauft war, sind vorbei. Der DFB ist, wie man so schön sagt, eine Mottenkiste – keine Kreativität, kein frisches Blut, keine innovativen Ideen, kein Kontakt zur Basis, kein Kontakt zu den Fans. Wichtiger ist das Drei-Gänge-Menü in der VIP-Lounge. Die Zeiten, in denen Fußballlegenden beim DFB gearbeitet haben, sind vorbei. Die Posten schieben sich mittlerweile Politiker zu. Und selbst da wird mit harten Bandagen gekämpft und wer zu weich ist, verliert den Kampf.

Wie bereits angesprochen ist das große Problem, dass der DFB und die aktiven Fanszenen seit mehreren Jahren nicht mehr miteinander sprechen sondern nur noch übereinander. In einem so fortschrittlichen Land wie Deutschland ist das ein absolutes Armutszeugnis. Es gibt überall auf der Welt Konflikte. Die meisten können gelöst werden, weil man miteinander redet. In unserem Konflikt existiert seit Jahren keine Kommunikation mehr. Was daraus wird, kann man im Stadion gut beobachten. Die eine Seite zündet was das Zeug hält und geht ihren eigenen Weg, während die andere Seite die Vereine bestraft. Mittlerweile werden Strafen nicht mehr nur für das Zünden von Pyro verhängt, sondern auch für Spruchbänder mit Inhalten, welche eigentlich unter die freie Meinungsäußerung fallen. Unzählige Beispiele könnten aufgeführt werden. Aktuell bekommt jeder Verein eine Strafe für Äußerungen seiner Fans gegen RB Leipzig und gegen den Verband selbst. Die Vereine sind der letzte Puffer zwischen den Fronten und alles wird auf ihrem Rücken ausgetragen.

Mittlerweile befindet sich die Fußballszene in einer Diktatur. Es wird vom Verband keine Kommunikation, keine freie Meinungsäußerung, keine Diskussion über schwierige Themen wie Pyrotechnik im Stadion zugelassen. Doch ganz loslassen von den ULTRAS kann man dann doch nicht, denn Stimmung sollen wir schon machen und Choreografien dürfen auch gerne gebastelt werden. Das Ganze soll allerdings nur im gewünschten Rahmen stattfinden. Und den gibt selbstverständlich der DFB vor. Der Pöbel darf also die Reichen belustigen, soll aber seine Schnauze halten und Wünsche und Anregungen für sich behalten, denn für diese ist kein Platz.

Was also machen wir nun? Soll das ewig so weiter gehen? Hoffentlich nicht! Es muss wieder Vernunft einkehren und miteinander statt übereinander geredet werden. Doch wie erreicht man einen Verband, den offensichtlich jede Kommunikation scheiß egal ist? Wie erreicht man eine große und breite Öffentlichkeit, die zum großen Teil keine Ahnung von diesem Konflikt hat oder haben will? Wie kommt es zur nötigen Aufmerksamkeit, um ordentlich Druck in den Kessel zu bekommen?

Videobotschaften an den DFB, Leserbriefe und Texte auf einer Homepage sind einfach nur Zeitverschwendung. Das wird ignoriert und abgetan, als eine weitere Botschaft einer lästigen Minderheit in die Ablage gelegt. Nein, ganz offensichtlich brauch es die größtmögliche Provokation, damit die Leute endlich kapieren, dass es so nicht weitergehen kann!

Wir hatten einen Schuss frei und genau dieser Schuss musste sitzen. Was gab es da besseres, als dieses KSC-Spiel. Unser Motto passte an diesem Tag perfekt. Das Wort Krieg mag für manchen zu weit gehen. Für uns ist dieser Ausdruck die Überspitzung, die es benötigt, damit unsere Situation wahrgenommen wird, als das was sie ist. Ein Kampf! Ein Kampf, der nicht erst seit gestern geführt wird und mittlerweile jenseits von gut und böse ist. Deshalb wurden spektakuläre Bilder wurden geliefert, um die breite Öffentlichkeit und die Medien darauf aufmerksam zu machen. Ganz offensichtlich hat das funktioniert.

Was wollen wir nun eigentlich von diesem großen Verband und von der Politik?

Wir haben die Schnauze voll, wie Affen in einem Käfig gehalten zu werden. Wir sind eine Jugendkultur und brauchen Luft zum Atmen. Wie im gesellschaftlichen Leben werden auch beim Fußball Fehler gemacht. Es werden Grenzen ausgetestet oder sich bloß auf die Nase gehauen. Der Reiz an dem, was man nicht tun darf, ist immer da und wird immer bleiben.

Was also bringen diese ganzen Verbote, Einschränkungen und Bestrafungen? Nichts, sie bewirken das komplette Gegenteil von dem, was der Verband sich erhofft. Wir müssen zusehen, wie ein Herr Grindel vor drei Wochen im VIP-Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions jedem die Hand schüttelt. Hätte er die Zeit nicht nutzen können, um auf die Basis, die Fans, zuzugehen? Was haben die Leute für Probleme? Wie kann man den Leuten helfen? Was wollen diese Leute eigentlich und warum machen sie so viel für ihren Verein? Diese Zweiklassengesellschaft zieht sich wie ein Roter Faden durch dieses ganze Land. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, genau wie die Kluft zwischen Verband, Vereinen und Fans. Die Sorgen und Nöte nimmt man nicht ernst und deshalb müssen radikale Schritte her, damit man uns endlich wieder zuhört. Wir wollen diesen kommerziellen Weg nicht mehr mitgehen. Die Grenze ist erreicht.

Korrupte Verbände regieren unseren Sport und jeder angeblich saubere Neuanfang stinkt schon kurze Zeit später wieder zum Himmel. Überall macht man sich die Taschen voll. Bei uns Fans werden mittlerweile kleinste Fehltritte mit drakonischen Strafen sanktioniert, aber über eigene Verfehlungen hüllt man den Mantel des Schweigens.

Auch der Sport selbst bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Es gibt kaum noch Spieler, die zu einem Verein wechseln, weil sie dort gern hin möchten und darauf brennen, dort zu spielen. Die Branche wird von Beratern regiert, die Spieler handeln, als wären sie ein Spielzeug. Nachwuchsspieler werden schon im Kindesalter gedrillt und auf die große Karriere vorbereitet. Doch die meisten Kinder werden verheizt und schaffen es nicht zum Profi. Und was ist danach? Die gesamte Kindheit haben diese Kinder verpasst, weil sie einem Luftschloss hinterher geeifert haben. Der Verband und die Politik gucken einfach nur zu, wie der nächste 18-Jährige mit einer Million im Jahr nach Hause geht und sich dann wundert, warum er später im Leben nicht mit Geld umgehen kann, spielsüchtig wird oder einfach nur trinkt. Wir wollen, dass ihr die Probleme ansprecht, die es wirklich gibt. Es wird Zeit das ihr mit diesen Themen offen umgeht.

Der größte Punkt aber, der uns richtig auf den Keks geht, ist die Sportgerichtsbarkeit. Wir sprechen diesem Gericht jede Legitimation ab. Der DFB ist ein Staat im Staat mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen, die er nach Herzenslust selber umgeht, bricht oder einfach ignoriert. Andere Vereinigungen würden von ordentlichen Gerichten dieses Landes als kriminelle Vereinigung verurteilt. Nicht aber der DFB, denn er hat sich ein so großes Netzwerk aufgebaut, sodass ihm auch Steuerhinterziehung im großen Stil seinen Status nicht streitig macht.

Was wir selber mit unserem Verein vorm Sportgericht schon alles erleben durften, ist atemberaubend. Als wir aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen wurden, wollten wir bis zur letzten Instanz gehen, um die Sache endlich gerichtlich prüfen zu lassen. Dass es nicht soweit kam, war bis heute die größte Fehlentscheidung auf einer Mitgliederversammlung der SG DYANMO DRESDEN. Man hat sich, so ehrlich müssen wir sein, um den Finger wickeln lassen. Abmachungen und Versprechungen wurden nie eingehalten – welche Überraschung!

Es ist wie immer in dieser Gesellschaft. Der Adel gibt dem armen Mann für die nächsten drei Monate genug zu essen, bis er wieder am Tropf hängt und wenn er wieder unbequem wird, gibt es die nächste große Ration. So hält man die Masse still, verdient munter weiter und lebt in einer Liga, die nur für auserwählte bestimmt ist. Dieser Kreislauf muss gebrochen werden! Wir müssen und dürfen uns nicht mehr einschüchtern lassen! Stellt Forderungen, kämpft für eure Werte, kämpft für Meinungsfreiheit, stellt euch dem Kommerz und diesen mafiösen Strukturen beim DFB entgegen! Wir müssen mit denen in diesem Land, die genauso denken wie wir, wieder auf die Straße gehen. Wir brauchen vertrauensvolle Gespräche mit Personen, die uns ernst nehmen.

Wir sind gespannt wie es nun weiter geht. Der DFB wird nach Wegen suchen uns so hart wie möglich zu bestrafen und wie immer dabei die Vorgaben unseres Rechtsstaates ignorieren. Aufhalten wird uns das aber nicht.

(10) Kommentare

2. Bundesliga

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
12 MSV Duisburg 8 2 2 4 12:16 -4 8
13 1. FC Heidenheim 8 2 2 4 9:13 -4 8
14 Dynamo Dresden 7 2 2 3 8:12 -4 8
15 FC Ingolstadt 7 2 1 4 10:10 0 7
16 VfL Bochum 7 2 1 4 8:12 -4 7
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
10 1. FC Heidenheim 4 1 1 2 6:8 -2 4
11 FC St. Pauli 4 1 1 2 4:8 -4 4
12 Dynamo Dresden 4 1 1 2 2:7 -5 4
13 Greuther Fürth 3 1 0 2 4:4 0 3
14 VfL Bochum 3 1 0 2 4:5 -1 3
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
10 SV Sandhausen 4 1 2 1 7:4 3 5
11 SV Darmstadt 98 3 1 2 0 5:4 1 5
12 Dynamo Dresden 3 1 1 1 6:5 1 4
13 1. FC Union Berlin 4 1 1 2 5:6 -1 4
14 1. FC Heidenheim 4 1 1 2 3:5 -2 4

Transfers

Dynamo Dresden

Peniel Mlapa

Sturm

08/2017
Paul Seguin

Mittelfeld

VfL Wolfsburg

ausgeliehen

08/2017
Akaki Gogia

Mittelfeld

Dynamo Dresden

war ausgeliehen

07/2017
Sinan Tekerci

Mittelfeld

Dynamo Dresden

war ausgeliehen

07/2017
Peniel Mlapa

Sturm

08/2017
Paul Seguin

Mittelfeld

VfL Wolfsburg

ausgeliehen

08/2017
Sinan Tekerci

Mittelfeld

Dynamo Dresden

war ausgeliehen

07/2017
Akaki Gogia

Mittelfeld

Dynamo Dresden

war ausgeliehen

07/2017

Dynamo Dresden

07 H
Arminia Bielefeld
Mittwoch, 20.09.2017 18:30 Uhr
0:2 (0:0)
08 A
SV Darmstadt 98
Sonntag, 24.09.2017 13:30 Uhr
-:- (-:-)
09 A
1. FC Heidenheim
Sonntag, 01.10.2017 13:30 Uhr
-:- (-:-)
07 H
Arminia Bielefeld
Mittwoch, 20.09.2017 18:30 Uhr
0:2 (0:0)
08 A
SV Darmstadt 98
Sonntag, 24.09.2017 13:30 Uhr
-:- (-:-)
09 A
1. FC Heidenheim
Sonntag, 01.10.2017 13:30 Uhr
-:- (-:-)

Torjäger

Dynamo Dresden

# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1
Philip Heise

Abwehr

2 225 0,4
Aias Aosman

Mittelfeld

2 163 0,4
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1
Lucas Röser

Sturm

1 316 0,3
Philip Heise

Abwehr

1 270 0,3
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1
Aias Aosman

Mittelfeld

2 90 1,0
2
Lucas Röser

Sturm

1 203 0,3
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

KOMMENTARE

Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.

Login via Facebook

Der Login via Facebook erleichtert Ihnen die Anmeldung
  • sebastian-lemmor 18.05.2017 10:56 Uhr
    Respekt an UD.
  • zuckerstück 18.05.2017 10:57 Uhr
    Der DFB hat den Bezug zur Basis verloren? Mag sein.

    Diese Ultras haben allerdings jeglichen Bezug zur Realität verloren und nehmen sich tausendmal wichtiger als sie sind.
  • Hafenstr.97a 18.05.2017 11:24 Uhr
    Sicherlich sind einige Punkte nicht ganz so falsch.

    Aber liebe Ultras aller Vereine : Wenn ihr ehrlich seid wollt doch nur ihr im Rampenlicht stehen ! Euch ist der Verein doch mittlerweile sowas von egal, sonst würdet ihr nicht regelmäßig dafür sorgen das Hundertschaften von Polizei aufziehen müssen , oder das eure Vereine regelmäßig mit Geldstrafen , Tribünensperren usw. belegt werden und und und. Nein wenn euch das Wohl eures Vereines am Herzen liegen würdet , würdet ihr ihn mit allen legalen mitteln anfeuern. Dazu braucht man kein dämliches Pyro Zeugs , Platzstürme , Krawalle , Bierbecher würfe usw.
    Ich hätte euer Theater gerne mal gesehen wenn Herr Grindel wirklich in die Kurve gekommen wäre. Ein gellendes Pfeifkonzert wäre wohl noch die netteste Begrüßung gewesen.
    Und wenn ihr es euch finanziell erlauben könntet würdet ihr genauso im VIP - Bereich das 3-Gänge Menü essen und das ein oder andere Kaltgetränk dazu genehmigen. Ich hab vor 36 Jahren auch in der Kurve gestanden mit Trikot , Kutte und allem was dazugehört. Bin nach Spielen ohne Stimme nach Hause gekommen. Hat alles Spaß gemacht wie bolle. Und heute gehe ich genauso gerne ins Stadion ,aber halt in den VIP Bereich, um ein Spiel zu sehen. Auch da kann ich den Verein anfeuern.

    Nur der RWE
  • 09-Peddar 18.05.2017 11:31 Uhr
    Normale Fußballfans benehmen sich allerdings auch nicht wie wie Affen. Da sollte bei den "Dynamo-Fans" erst einmal ein "Evolution" stattfinden.
  • 18.05.2017 13:31 Uhr
    Treffende Zeilen!
  • Tom-MS 18.05.2017 13:42 Uhr
    @zuckerstück hat es auf den Punkt gebracht ! Die Selbstüberschätzung dieser vermeintlichen Fans ist so peinlich.
  • old school 1895 18.05.2017 15:34 Uhr
    Ich gehe nun seit über 40 Jahren zum Fußball und kann den Frust der Ultras zu 100 Prozent nachvollziehen: Das maximal durchökonomisierte rundgelutschte Kommerzprodukt Profifußball macht es auch mir immer schwerer, dabeizubleiben.

    Zur Aktion der Dresdner Fans: Hut ab - damit kann ich mich auch als älterer Herr sehr gut identifizieren! Mit Gewalt allerdings nicht. Das Statement der UD halte ich für sehr gelungen und würde es so unterschreiben - Realismus hin oder her!

    Leider werden die sich in der Minderheit befindlichen engagierten Fußballfans das Millionengeschäft Fußball wohl nicht mehr ändern können - dazu sind die dahinterstehenden wirtschaftlichen Interessen m.E. viel zu stark.

    DFL und DFB aber werden bis auf weiteres damit leben müssen, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.

    Ich zumindest finde es traurig, was aus dem Volkssport Fußball geworden ist.
  • Frankiboy51 18.05.2017 16:29 Uhr
    Völker, hört die Signale ... der UD
  • lapofgods 18.05.2017 16:31 Uhr
    Schade, dass die völlig berechtigte Kritik am strikt kommerziellen Glitzerfußball von seinerseits unbelehrbaren Leuten kommt, die sonst eigentlich nur durch Pyrowahnsinn & einem Faible für Gewalt auffallen. Die können auch keine Gesprächspartner für irgendwen sein. Toll, dass der Reviersport diesen Typen so viel Platz gibt indem er die ganze Litanei unkommentiert weiter verteilt.
  • Marcelo 19.05.2017 07:24 Uhr
    Ich bin schon einigermaßen erstaunt, dass es immer noch Menschen gibt, die sich mit diesen Kriminellen identifizieren. Für mich sind die Fanprojekte allesamt gescheitert - Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.