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MSV-Frauen
Pleite gegen Wolfsburg - Konkurrenz patzt auch

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Foto: Christoph Wojtyczka

Der „Fanclub“ aus Bedburg-Hau trat etwas enttäuscht die Heimfahrt an.

„Wir wollen Lulle sehen!“, hatten die Mädchen aus dem Kreis Kleve während des Frauen-Bundesligaspiels zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Wolfsburg immer wieder skandiert, aber Gästetrainer Ralf Kellermann tat ihnen den Gefallen nicht und beließ die einst beim FCR 2001 zur Nationalspielerin gewordene Luisa Wensing 90 Minuten lang auf der Bank. Gejubelt haben die Nachwuchskickerinnen trotzdem für das Team ihres Vorbildes, das im PCC-Stadion einen 3:0 (0:0)-Sieg landete.

Die zumindest leise erträumte Überraschung aus MSV-Sicht blieb also aus – und im Tabellenkeller der Bundesliga hat sich letztlich nur wenig geändert, weil sowohl der USV Jena als auch Bayer Leverkusen jeweils 0:1-Niederlagen kassierten und damit weiter hinter den Zebras rangieren. Den „souveränen Sieg“, den ihr Kollege Kellermann nachher schilderte, wollte MSV-Trainerin Inka Grings dann auch zwar nicht in Frage stellen, doch ein kleines bisschen mag dessen Zustandekommen letztlich doch gewurmt haben.

70 Minuten lang begegneten die Duisburgerinnen dem Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer zwar nicht ganz auf Augenhöhe, leisteten aber äußerst beherzte Gegenwehr. „Wir wollten uns anders präsentieren als beim 0:1 in Jena“, sagte Inka Grings – und das gelang. Es hätte sogar fast mit der Führung geklappt, und das nicht nur, wie Ralf Kellermann beobachtet hatte, „nach ein, zwei Standardsituationen, in denen wir das Quäntchen Glück hatten“. Er mag da die 38. Minute ausgeblendet haben, als die für Simona Koren in die Startelf gerückte Lisa Makas von der linken Seite in die Mitte passte, wo Nicole Munzert allein stand, den Ball aber nicht kontrollieren konnte.

Beim MSV hatte sich in der Anfangsformation noch mehr getan. Auf die Bank mussten auch Lara Heß sowie erstmals Yvonne Zielinski; dafür war neben Marina Himmighofen erstmals auch wieder Linda Bresonik dabei. Die Kapitänin, für die Zsófia Rácz aus der Innenverteidigung in die Spitze wechselte, hielt satte 90 Minuten durch – ein wichtiges Zeichen vor dem Kellerduell in Leverkusen am kommenden Sonntag.

Die MSV-Fans unter den 911 Zuschauern hofften bis zur 70. Minute auf einen Teilerfolg – dann nutzte Ewa Pajor einen Stockfehler von Marina Himmighofen zur Gästeführung. Das 2:0 durch Emily van Egmond per Kopfball nach einer Ecke brach den Duisburger Widerstand; zum dritten Gegentor durch Caroline Hansen musste aber ein Elfmeter nach vermeintlichem Handspiel von Steffi Weichelt herhalten.

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