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Schalke
Ex-Profi wird eSport-Chef

(10) Kommentare
Tim Reichert, Großkreutz, Reichert, Tim Reichert, Großkreutz, Reichert

Der FC Schalke 04 steigt in den elektronischen Sport ein und übernimmt das Team "Elements". Als eSport-Chef verpflichten die Schalker einen ehemaligen Profi-Fußballer aus Oberhausen.

Der FC Schalke 04 investiert in eine Mannschaft aus dem elektronischen Sport (kurz: "eSport") - und ein Oberhausener wird ihr Chef. Die Knappen haben nach Informationen unserer Redaktion den ehemaligen Profi-Fußballer Tim Reichert verpflichtet, der sich in Gelsenkirchen künftig als „Head of eSport“ um die Belange der Daddel-Wettbewerbe kümmern wird.

Unter eSport versteht man Einzelspieler und Mannschaften, die sich am Computer und an Videokonsolen in Ligen und bei Meisterschaften messen. Die Bewegung mit meist jungen Spielern füllt mittlerweile auch in Deutschland Stadien, zuletzt schauten in der Frankfurter Commerzbank-Arena 15.000 Fans den besten Akteuren des Strategiespiels "Dota 2" bei ihren Zockrunden zu. Zum eSport gehören Fan-Clubs, Schals in Vereinfarben, Sponsoren, Preisgelder und Live-Übertragungen mit passenden Analysen im Internet. Alleine beim Event "ESL One " in Frankfurt schalteten eine Million Anhänger ein.

Dass die Szene seit Jahren wächst und längst professionelle Strukturen besitzt, ist offenbar auch dem FC Schalke 04 nicht verborgen geblieben. Als erster großer Profi-Verein aus einer "klassischen Sportart" gaben die Knappen am Montag bekannt , in ein eigenes eSport-Team zu investieren. Die bereits etablierte Mannschaft (in Fachkreise auch "Clan" genannt) „Elements“ spielt künftig in Königsblau das Fantasy-Spiel „League of Legends“. Eine passende Meisterschaft veranstaltet der amerikanische Spielehersteller Riot Games. Mit 67 Millionen Spielern, vom Gelegenheits-Daddler bis zum täglich trainierenden Eliteakteur, gehört "League of Legends" zu den beliebtesten Titeln in der eSport-Branche. Im vergangenen Jahr hatte bereits der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg zwei Einzelspieler des Sportspiels "Fifa" unter Vertrag genommen.

Der ehemalige Profi-Fußballer stieg mit Rot-Weiß Oberhausen unter Trainer Hans-Günter Bruns von der Oberliga bis in die zweite Bundesliga auf - kennt also die Strukturen eines Fußballvereins im Profigeschäft. Außerdem schnürte Reichert seine Fußballschuhe für die Spielvereinigung Velbert und bei den Sportfreunden Siegen.Reichert gehört aber zugleich mit seinen Brüdern Benjamin (ebenfalls lange Jahre Profi-Fußballer bei RWO) und Ralf zu den Pionieren des eSports. 1997 gründeten sie in Oberhausen mit "SK Gaming" eine der heute weltweit renommiertesten eSport-Mannschaften überhaupt.

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  • westkurver 18.05.2016 07:36 Uhr
    Da denkt der Oppa doch an Commodore Zeiten. Einer daddelt, alle Anderen glotzen.
    Ich vergleiche die ` E Sportler ` mit den Schachkönigen. Aber E-Fußball ist flotter als Schach, und die Cracks sehen nicht aus wie... Schachprofis !
    Nun habe ich ja gar keine Beziehung zu diesen Spielen. Ich schaue und schaudere, wenn nach einem Tor einer der Avatare dann einen Jubeltaumel mit affiger Pantomime abzieht , die knarzigen Spielabläufe, Pannemannkommentare.
    Dennoch darf man die Realitäten der Jungen nicht ignorieren. Sie machen sich die Welt, trallala, wie sie ihnen gefällt.
    Wir dürfen uns auf 12 jährige Weltmeister vorbereiten, die mit dem merchandising zusammen in 3 Wochen mehr verdienen als 95% der Restbevölkerung im ganzen Leben.
    Welt der Wunder, erst Donkey Kong, jetzt spielen seine `Avatare`, die realen Menschen. Eine Umkehr. Erst hat man das Spiel beeinflußt. Jetzt verändert die Spielewelt unser Verhalten, Vermögensverhältnisse, Gesundheit? hmm, was auch immer, die Welt bleibt in jeder Bezeihung spannend!
    Das wird sicher eine Geldmaschine, warum soll ich mit ne Àpp kaufen, wenn ich für ein paar Euro in einen virtuellen Fußballklub investiere, mit Gewinnmöglichkeit und Eintritt in die virtuelle Buli!
    Wetten, das ist schon irgendwo so oder ähnlich im Gange. Und da wollen sie dabei sein die aus meiner unaussprechlichen Nachbarstadt. Tut mir sehr leid es aussprechen zu müssen: Respekt, gut gemacht!
  • via Facebook: Sebastian Kucharczyk 17.05.2016 21:00 Uhr
    Ich kapier nix ...
  • via Facebook: Gerd Kehrberg 17.05.2016 21:15 Uhr
    Tim, is dat so?
  • via Facebook: Christian Aauso 17.05.2016 21:16 Uhr
    Dennis Honke
  • via Facebook: Wunder Fabian 17.05.2016 22:14 Uhr
    Marvin Brakelmann der Markt ist da...
  • via Facebook: Gordon Göllner 17.05.2016 22:20 Uhr
    Kai Rüger
  • via Facebook: Ma Rc 17.05.2016 22:49 Uhr
    Schröt Kommando auf Schalke... wenn du dat einem auf ner lan ende der neunziger erzählt hättest, wat hätten wir zusammen gelacht. *headshot* 😂
  • via Facebook: Sergen Sezen 17.05.2016 22:51 Uhr
    Basti Schen es geht los
  • via Facebook: Tim Queren 17.05.2016 23:14 Uhr
    ist doch logisch , Tim reichert ist Gründungsmitglied des eSport clans SK Gaming , welche letztes Jahr in die 2. Liga im europäischen lol Bereich abgestiegen sind.
  • via Facebook: Fabian Schmidt 18.05.2016 10:58 Uhr
    Benny Neuer

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