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DEL
Iserlohn weiter obenauf

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Iserlohn Roosters
Düsseldorfer EG
Foto: dpa

Vorerst sieht es an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga wieder so aus, wie es insbesondere im vergangenen Jahrzehnt immer wieder der Fall war.

Die Eisbären Berlin schauen von ganz oben auf die Liga hinab.
Was die Hauptstädter aber auch dem Klub zu verdanken haben, der sie am vorletzten Mittwoch von selbiger Tabellenspitze schoss. Die Iserlohn Roosters setzten sich in zwei hart umkämpften Spitzenspielen nämlich nicht nur mit 2:1 in Berlin, sondern am Dienstagabend auch mit 5:3 bei der Düsseldorfer EG durch. Damit rutschten die Landeshauptstädter zurück auf Rang zwei, auch weil der abermals enttäuschende alte Rivale aus Köln mit 1:3 in Berlin unterlag.

Vor der Kulisse von 8169 Zuschauern im ISS Dome gingen die Sauerländer nach zwei mehr als diskussionswürdigen Strafzeiten in doppelter Überzahl früh in Führung (Bradley Ross, 6.Minute) und war bis zur ersten Pause auch das überlegene Team. Eine der Unaufmerksamkeiten der ungewohnt unkonzentrierten DEG-Defensive nutzte Zach Hamill in der 11. Minute zum 0:2. Ein Doppelschlag – darunter ein Geniestreich von Rob Collins, der Roosters-Goalie Chet Pickard die Scheibe aus eigentlich unmöglicher Position unter die Latte löffelte - brachte die Hausherren Mitte des zweiten Drittels zurück in die Partie. Nach einem schnellen Schlagabtausch und jeweils einem weiteren Tor auf beiden Seiten brachte die 50. Minute die Entscheidung. Mike York wurde von der DEG-Abwehr mehrere Sekunden komplett unbewacht gelassen und schob nach präziser Vorlage von Ryan Button zum 3:4 ein. Ein Empty-Netter von Brooks Macek besiegelte zehn Sekunden vor Schluss endgültig den Iserlohner Auswärtssieg.

Wir sind noch keine Spitzenmannschaft!

Jari Pasanen

„Wir haben sicherlich ein interessantes Spiel gesehen. Ich denke, dass wir die um einen Tick bessere Mannschaft waren, die auch ein wenig mehr Glück beim Tore schießen hatte. Aber wir sind noch keine Spitzenmannschaft, zwischenzeitlich haben wir unsere Linie völlig verloren. Eine Spitzenmannschaft verliert seine Linie nicht“, bilanzierte Roosters-Coach Jari Pasanen.

„Beide Mannschaften haben recht viele Fehler gemacht, Iserlohn hat diese besser ausgenutzt. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, wir kommen immer wieder zurück und geben nie auf“, erklärte DEG-Trainer Christof Kreutzer nach der ersten Pleite nach zuvor fünf Siegen in Serie. Eine neue Serie kann Rot-Gelb aber bereits am Freitagabend bei den Hamburg Freezers starten, Iserlohn reist im Kampf um die Tabellenführung zu den krisengeschüttelten Mannheimer Adlern, die von ihren letzten zehn Ligaspielen neun verloren haben.

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