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BSV Schüren verliert 3:8
"Im Kollektiv versagt"

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Spielertrainer, Dimitrios Kalpakidis, TuS Eving Lindenhorst, Saison 2012/2013, Spielertrainer, Dimitrios Kalpakidis, TuS Eving Lindenhorst, Saison 2012/2013
Foto: Tim Müller

Der Hasper SV hatte zuletzt 16 Spiele am Stück nicht gewonnen. Am Wochenende schlug der HSV plötzlich den BSV Schüren mit 8:3. Wir fragten nach: was war da los?

Dimitrios Kalpakidis (Trainer BSV Schüren): „Zu so einem Ergebnis kann es nur kommen, wenn die Mannschaft im Kollektiv versagt, da gibt es auch nichts schön zu reden. Man muss anerkennen, dass Haspe eine gute Truppe hat, obwohl sie Vorletzter sind. Ich bin mir sicher, dass die nicht absteigen werden. Es ist bei manchen meiner Spieler einfach so, dass sie nach der guten Hinrunde gemeint haben, sie bräuchten in der Vorbereitung nicht zu jedem Training erscheinen. Dafür bekommen wir jetzt die Quittung. Das Potenzial in der Mannschaft ist ja grundsätzlich vorhanden, das sieht man an unseren Erfolgen gegen Teams wie Sodingen oder Hedefspor. Wir haben aber eben den einen oder anderen Spieler, bei dem Landesliga das höchste der Gefühle ist. Man kann immer einen oder zwei davon mit durchziehen, wenn die Leistungträger fit sind. Wenn aber noch Ausfälle und Verletzungen dazu kommen, wird es ganz schwer für uns.“

Werner Boss (Trainer Hasper SV): „Auch wenn die Ergebnisse zuletzt nicht stimmen, haben wir auch schon zuvor nicht schlecht gespielt. Als wir dann am Platz von Schüren angekommen sind und den schönen grünen Rasen gesehen haben, waren die Jungs richtig motiviert. Schließlich sind sie ja Asche gewohnt. Das frühe Tor hat uns geholfen, meine Spieler haben sich an die Taktik gehalten, waren diszipliniert und zweikampfstark. Sie haben gezeigt, zu was sie in der Lage sind, wenn sie ihr ganzes Können abrufen. Da hat wirklich alles gepasst. Sieben, acht Tore beim Tabellenvierten zu machen, ist für uns eine Riesenmotivation. Dass mein Kollegen Dimitrios Kalpakidis sagt, er glaubt an unseren Klassenerhalt, freut mich sehr. Wenn wir drin bleiben, werde ich gerne mal mit ihm einen trinken gehen. Wir dürfen jetzt aber nicht am Rad drehen und glauben, dass wir jetzt die Welt erobern. Für Höhenkoller gibt es keinen Grund, schließlich stehen wir immer noch unten drin. Deshalb gibt es jetzt auch kein Schönwetter-Training, ich werde wieder hart dazwischen gehen, wenn es nötig ist.“

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