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Gelb-Weiß Hamborn

"Darüber muss ich nicht mehr schlafen"

Der Generationenkonflikt ist nicht neu im Fußball, an der zum Teil grundverschiedenen Einstellung von Spielern und Trainern sind schon viele Liaisons gescheitert.


Dass sich die Spielergeneration von heute weder im Guten noch im Schlechten nicht mehr mit der von früher vergleichen lässt, musste Dieter Wojnarowicz in den vergangenen Monaten lernen. "Wenn man in der Hin- und Rückrunden-Vorbereitung im Training einen Beteiligungsschnitt von sieben Leuten verzeichnen muss, dann muss ich mich wirklich fragen, wie Fußball in der Kreisliga A da noch gehen soll." Der Trainer meint, einen Prioritätenwandel bei den Spielern ausgemacht zu haben: "Fußball ist für die Jungs heutzutage keine Herzensangelegenheit mehr. Die machen das nur, um sich ein bisschen zu bewegen. Von mir aus können sie das machen, aber dann in der Kreisliga C oder der Hobbymannschaft."

Klassenkeile war früher

Wojnarowicz, der bereits zum vierten Mal das Traineramt bei Gelb-Weiß Hamborn übernommen hat, muss dabei Dinge erleben, die er nicht für möglich gehalten hätte. "Wir mussten sogar schon das Training ausfallen lassen, weil wir zu wenig Leute waren. Oder Spieler, die für die Startelf vorgesehen waren, sagen mir 80 Minuten vor Anpfiff, dass sie nicht können. Zwar sind wir am Ende immer eine numerische Mannschaft, aber ein blindes Verständnis füreinander gibt es natürlich nicht, denn das müsste man sich ja im Training erarbeiten." Er habe zwar schon versucht, das zu erklären, aber besonders bei den jüngeren Spielern sei das nicht gerade auf fruchtbaren Boden getroffen. "Früher gab es noch soetwas wie einen Selbstreinigungsprozess; wenn einer nicht mitgezogen hat, gab's Klassenkeile. Aber solche Typen findest du heute kaum noch."


Andere Spieler zu holen sei allerdings schwierig. "Was soll ich denen denn sagen? Dass wir einen schönen Rasenplatz haben? Die wollen doch alle auf Kunstrasen spielen und am besten noch ein bisschen Kohle bekommen. Aber ohne Sponsoren gibt's eben auch kein Geld." Für den Ur-Gelb-Weißen, der mit Pausen inzwischen sein zehntes Jahr an der Warbruckstraße verbringt, gibt es daher nur eine Konsequenz: "Wenn diese Saison vorbei ist, werde ich mir etwas anderes suchen. Denn nach den Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten gemacht habe, kann ich mir nicht vorstellen, hier weiterzumachen."

Am Abschied führt kein Weg mehr vorbei

An seinem Saisonziel, Gelb-Weiß Hamborn nicht absteigen zu lassen, hält Wojnarowicz fest: "Der Verein war immer in der Kreisliga A, manchmal auch in der Bezirksliga. Aber Kreisliga B? Das geht gar nicht." Das Vorzeichen mit dem dieses Vorhaben endet, werde aber nichts an seinem Entschluss ändern. "Die Entscheidung ist schon gefallen - darüber muss ich auch nicht mehr schlafen."

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