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FCR 2001 Duisburg

Papiere sind abgeliefert

Es ist vollbracht. Am Mittwochnachmittag hat der FCR Duisburg den Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Duisburg eingereicht. Jetzt heißt es warten.


Die Verantwortlichen hoffen nun, dass ihnen das Gericht schnell einen Insolvenzverwalter zuweist. Denn nur dann kann über die Zukunft der Vereins entschieden werden. Mit Einreichung der Insolvenz haben die Duisburgerinnen jegliche Handhabe verloren. Wie es mit den "Löwinnen" weiter geht, und was für die Erhaltung des Spielbetriebs getan werden muss, liegt einzig in der Hand des Insolvenzverwalters.

Derzeit werden wieder Diskussionen lauter, wonach der MSV und der FCR über eine Fusion nachdenken sollen. Und die "Löwinnen", die den Frauenfußball in Duisburg eigentlich eigenständig halten wollen, lehnen Gespräche nicht gänzlich ab. "In unserer Lage müssen wir jede Möglichkeit in Erwägung ziehen, die uns helfen kann", erklärt Pressesprecher Rainer Zimmermann, der auch weiß, dass die Kontakte zu den "Zebras" in der Vergangenheit schon immer gut waren.

Gespräche zwischen "Zebras" und "Löwinnen"

Und so findet er es auch nicht verwunderlich, dass MSV-Geschäftsführer Roland Kentsch dem Stadtnachbarn in gewisser Weise seine Hilfe angeboten hat. "Wenn ich von allen Beteiligten ein klares Signal erhalten würde, dann werde ich mich Gesprächen nicht verschließen", sagte Kentsch. Fakt ist aber auch, und das weiß auch der FCR, dass der MSV selbst finanzielle Probleme hat und den "Löwinnen" daher nur schwerlich unter die Arme greifen kann.

Gespräche könnten in der nächsten Zeit auch mit Spielerinnen geführt werden. Offiziell liegen dem Verein zwar noch keine Anfragen wegen Vertragsauflösungen vor. Doch Zimmermann ist sich auch bewusst, dass, wenn es der Insolvenzverwalter verlangt, einige "Stellen" gestrichen werden müssen. Wenn es soweit kommt, "dann wissen wir, wer gehen muss", sagt der Pressesprecher, der dann die Spielerinnen mit dem meisten Gehalt ziehen lassen muss. Dazu würden dann sicher auch Kozue Ando und Ashlyn Harris zählen.

Letztere will Duisburg jedoch gerne behalten. Schließlich ist der Klub vor allem auf der Torhüter-Position unterbesetzt und wichtigste Aufgabe beim FCR ist es momentan, den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrecht zu erhalten. Mit der amerikanischen Profiliga sollten weitere Einsätze von Harris zumindest nicht kollidieren. "In Amerika fängt die Saison erst im Mai an. Und wenn es sein muss, dann können wir uns vorstellen, Ashlyn vor dem letzten Spiel ziehen zu lassen."
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