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NRW-Traditionsmasters
Schmugges Aufwand bleibt unbelohnt

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Thorsten Schmugges Doppelpack beim 5:3 im letzten Gruppenspiel gegen Mönchengladbach reichte nicht, um sich mit Bochum fürs Halbfinale zu qualifizieren.

Somit wurde der Aufwand, den er für das NRW-Traditionsmasters betrieb, nicht belohnt. Ein Treffer fehlte dem VfL letztlich, um das vorzeitige Aus zu vermeiden. Dabei hatte Schmugge nicht nur zwei Tore erzielt, sondern auch 8.400 Kilometer hinter sich gelegt.

Was nach einer unfassbaren Laufleistung klingt, ist tatsächlich die Distanz, die zwischen Mülheim und seinem Wohnort Dallas liegt. Denn vor anderthalb Jahren ist Schmugge mit seiner Frau Nadine und deren Tochter Lisa-Marie in die USA ausgewandert. Über Weihnachten kehrte die Familie erstmals wieder nach Deutschland zurück, zu den Eltern und Schwiegereltern in Bochum und Herne. Pünktlich zum Fest landete er mit seinen Lieben am 24. Dezember in Amsterdam, zurück geht es am kommenden Dienstag.

„Allmählich freuen wir uns schon auf zu Hause“, betont Schmugge. Und das liegt auch an den Temperaturen. „Derzeit ist es etwas kälter, so etwa 15, 16 Grad“, schmunzelt der 147-malige Zweitligaspieler. Genau genommen herrscht in Texas gerade eine sehr angenehme Jahreszeit, den bei 45 Grad im Sommer „kann man nicht rausgehen“, bemerkt Schmugge.

Dabei spielt sich sein Hauptjob überwiegend draußen ab. Denn Schmugge trainiert für den Texas Football Club gleich drei Jugendmannschaften. Zudem spielt er für eine professionelle Hallenmannschaft, die Dallas Sidekicks. In dem 40-Mann-Kader finden sich einige illustre Namen, so auch der des früheren Schalkers Chad Deering. Zu den Spielen, die auch im Fernsehen übertragen werden, kommen rund 6.000 Zuschauer.

Regelmäßige Spielanteile sammelt Schmugge aber nicht mehr. „In meinem Alter ist es schwer, immer im Kader zu sein“, erklärt der 41-Jährige. Und bei einer Spielzeit von drei Dritteln à zwei mal 15 Minuten geht es gehörig an die Substanz. Denn beim amerikanischen Indoor-Soccer gibt es kein Aus. Über den Werbebanden befinden sich wie beim Eishockey Plexiglas-Scheiben, so dass der Ball permanent unterwegs ist. „Man muss alle 60 bis 90 Sekunden wechseln, sonst hält man das nicht aus“, betont Schmugge.

Er und seine Familie halten es derweil äußerst gut in ihrer neuen Heimat aus. „In den nächsten Wochen werden wir entscheiden, ob wir die Green Card beantragen wollen. Die Tendenz geht dahin, dass wir in den USA bleiben möchten, nur vielleicht nicht unbedingt in Texas“, erklärt der ehemalige Wuppertaler, dessen Arbeitserlaubnis noch anderthalb Jahre gültig ist.

Bevor ein Umzug aus der Mietwohnung ansteht, gibt es für Schmugge allerdings noch einen Pflichttermin mit einem anderen deutschen Sportler in Dallas: „Dirk Nowitzki hat sich schon für eines unserer Spiele angekündigt. Vielleicht lädt er uns auch mal zu den Dalas Mavericks ein. Zum Basketball habe ich es bislang noch nicht geschafft“, berichtet Schmugge. Er hat ja auch genug damit zu tun, den Fußball in den USA noch populärer zu machen.

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