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SG Wattenscheid 09

"Ohne fünf" auf die Bielefelder Alm

Für die SG Wattenscheid steht am Mittwochabend eines der Highlights der jüngeren Vereinsgeschichte an: Das Westfalenpokalmatch bei Arminia Bielefeld.


In der Schüco-Arena (19.30 Uhr) kämpft der Oberliga-Spitzenreiter um den Einzug ins Viertelfinale. Die 09er sind bei dem Drittligisten natürlich nur in der Außenseiterrolle - etwas völlig Ungewohntes. „Es ist uns durchaus angenehm, wenn wir in einem von hundert Spielen mal nicht als Favorit antreten“, neigt Cheftrainer André Pawlak zu einer leichten Übertreibung, hat aber die Konstellation vor diesem Pokal-Klassiker trefflich auf den Punkt gebracht. Doch trotz der Außenseiterrolle will man sich auf Wattenscheider Seite nicht in Demut üben, wenngleich der 0:5-Keulenschlag vom sonntäglichen Punktspiel in Erkenschwick noch in den Klamotten hängen wird.

0:5 in Erkenschwick war eine "schwere Last" für Pawlak

„Vielleicht hat Bielefeld schon eine Rolle in den Köpfen gespielt“, suchte Wattenscheids Coach auch nach der Packung am Stimberg noch nach Erklärungen für den kollektiven Ausfall seiner Mannschaft. „Solche Tage gibt es. Als Spieler habe ich mit dem VfB Hüls auch mal 1:7 bei LR Ahlen verloren, als Trainer war das am Sonntag eine völlig neue Erfahrung und eine schwere Last für mich.“ Allerdings will Pawlak diese Niederlage bei aller Frustration nicht dramatisieren. „So klar unterlegen zu sein, das kannte meine Mannschaft gar nicht. Schließlich haben wir unsere Fans in den vergangenen eineinhalb Jahren ergebnistechnisch gut verwöhnt. Aber in der Nachbetrachtung des Spiels in Erkenschwick kann ich jedem meiner Spieler von Position eins bis vierzehn zahlreiche Szenen vor Augen führen, wo was falsch lief. Aber was soll ich mit den Jungs jetzt trainieren? Sie können es doch.“


Eine kleine Chance wittert der Underdog im Pokalwettbewerb stets in der Überheblichkeit des Favoriten. Doch Pawlak schließt dies für die Bielefelder Mannschaft definitiv aus. „Zum einen wird meine Mannschaft für den DSC keine unbekannte Größe sein. Und obendrein hat Bielefeld in diesem Pokalwettbewerb ja schon Erfahrung mit einem Oberligisten gemacht. Dass man in Gütersloh in die Verlängerung musste, wird der Arminia Warnung genug sein.“ Aus der Rolle des Underdogs will Pawlak mit seiner Mannschaft dennoch das Bestmögliche machen. „Wir wollen nicht nach Bielefeld fahren, nur um dort ein gutes Spiel abzuliefern. Wir werden schon versuchen, in der Offensive Nadelstiche zu setzen und unsere Möglichkeiten zu nutzen. Und natürlich wollen wir uns als Verein vor einer breiten Öffentlichkeit vernünftig präsentieren. Und auch jeder meiner Spieler kann hier für sich austesten, wie nah oder wie weit er vom Profifußball entfernt ist.“

"Wir uns mit Haut und Haaren wehren"

Auch für Kevin Brümmer, der 2011 bereits ein Angebot aus Bielefeld hatte, gilt deshalb die Marschroute, die Pawlak so formuliert: "Angst dürfen wir nicht zeigen. Wir müssen komplett anders auftreten, als am Sonntag. Wir müssen Zweikämpfe und Körperkontakt suchen und uns mit Haut und Haaren wehren. Ich weiß, was in meiner Mannschaft steckt. Außerdem sind wir es unseren Fans schuldig, das Bestmögliche aus uns herauszuholen. Unabhängig davon, wie am Ende das Ergebnis lautet, müssen wir nachher von uns behaupten können, wirklich alles gegeben zu haben.“

„Ohne fünf“ tritt die SG Wattenscheid die Reise nach Ostwestfalen an. Während die Langzeitverletzten Sven Preissing und Denis Pachutzki ohnehin nicht zur Debatte standen, muss Alexander Thamm weiterhin mit Rückenbeschwerden aussetzen. Ali Issa und Kevin Lehmann stehen am Mittwoch aus beruflichen bzw. persönlichen Gründen nicht zur Verfügung. Vielleicht macht die Unterstützung der Fans das wieder wett: So wird sich am Mittwoch eine Karawane von mehreren hundert Anhängern auf den Weg machen. In der stillen Hoffnung, vielleicht doch einem echten Fußballmärchen beizuwohnen und den Traum von einer DFB-Pokalteilnahme mit ins neue Jahr zu nehmen.


Die 3. Pokalrunde im Überblick:
reviersport.de/pokal/westfalenpokal-ergebnisse-3.html

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