Noch nicht dabei? Registrieren

Passwort vergessen?

Ballender 2015

Der Fußball-Cartoon Kalender mit 12 schön doofen Cartoons aus der Feder von RevierSport Cartoonist Oli Hilbring. Das Ding gehört an jede (Tor)Wand.

Preis: 11,- € Jetzt bestellen »


Startseite » Fußball » Verbandsliga

Marcel Stiepermann

Arbeit statt Fußball

So einen Transfer nennt man gemeinhin wohl einen „Knaller.“ Marcel Stiepermann galt als Hochkaräter, als er im Sommer zum Westfalenligisten ASC 09 wechselte.


Trainer Jörg Silberbach glaubte daran, mit dem regional- und oberligaerfahrenen Spieler einen guten Griff getan zu haben. Doch nach nicht einmal zwei Monaten löste Stiepermann seinen Vertrag in Dortmund auf und hängte seine Fußballschuhe (vorerst) an den Nagel.

Konzentration auf die Arbeit

„Er ist ein Spielertyp, der uns fehlt“, sagt Silberbach heute. Zwar läuft die bisherige Saison der Aplerbecker alles andere als schlecht, der Rückstand auf Tabellenführer Brünninghausen beträgt nur vier Zähler, doch so richtig zufrieden ist Silberbach noch nicht. „Wir haben immer wieder unnötig Punkte liegen gelassen.“

Stiepermann hat nicht beim Punktesammeln helfen können. Er machte aufgrund von Verletzungen nicht ein Spiel für den ASC. „Er hat von sich aus um eine Vertragsauflösung gebeten“, erzählt Silberbach. Stiepermann habe gefühlt, dass der Rückstand für ihn zu groß sei, um ihn aufzuholen. Die Zeit für das Training hielt sich zudem sehr in Grenzen. Der Mittelfeldspieler entschied, dass er sich lieber auf die Arbeit konzentrieren wolle, anstatt auf den Fußball. „Das Trainingsniveau in der Westfalenliga ist einfach zu hoch, um das nebenbei zu machen“, erklärt Stiepermann.

Heute arbeitet er im Außendienst einer Firma, die Dachtechnik vertreibt. Und er hat einen sehr interessanten Nebenjob. Für die Firma TS Sports, die Beraterfirma bei der auch sein Bruder Marco unter Vertrag steht, scoutet Stiepermann Talente. „Ich bin vor allem in der Juniorenbundesliga unterwegs, aber auch bei den U23-Mannschaften“, berichtet er.

„Der Weg nach oben ist vorbei“

Stiepermann hält Ausschau nach den Stars von morgen, für sich persönlich hat er rechtzeitig bemerkt, dass die große Karriere nicht drin ist. „Der Weg nach oben ist vorbei“, weiß er. Deshalb konzentriert er sich nun auf die Arbeit, schließlich kennt er genug Beispiele von Fußballern, die zu lange auf den Durchbruch gewartet haben. „Viele spielen bis sie 30 sind in der Verbandsliga. Da bekommen sie vielleicht genug Geld, um davon zu leben, aber sie können nichts zurücklegen.“

Der 26-Jährige findet es schön, immer noch nah am Fußballgeschäft zu sein, auch wenn er nicht mehr selbst eingreift. Juckt es denn nicht doch noch in den Füßen? Kehrt er irgendwann noch mal zurück und fängt bei einem Klub an? Stiepermann seufzt: „Das ist so weit weg im Moment.“
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Videos & Bilder

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

» Weitere News

Newsfeed abonnieren (Hilfe)

Aufsteiger der Woche von auf
SW Hultrop 1946 1624 +322
TuS Velen 2076 1761 +315
Warendorfer SU 1311 1009 +302
SC 26 Bocholt 1305 1005 +300
Alemannia Pfalzdorf 1435 1151 +284
Absteiger der Woche von auf
FC TuRa Bergkamen II 1512 1817 -305
Hammerthaler SV 1068 1272 -204
SF Merfeld 1119 1306 -187
SV Spellen 1920 1117 1299 -182
Sportfr. 1918 Altenessen III 1035 1212 -177
Auf welchem Platz steht deine Mannschaft?

RevierSport Fussballbörse

Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.