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Marcel Stiepermann

Arbeit statt Fußball

So einen Transfer nennt man gemeinhin wohl einen „Knaller.“ Marcel Stiepermann galt als Hochkaräter, als er im Sommer zum Westfalenligisten ASC 09 wechselte.


Trainer Jörg Silberbach glaubte daran, mit dem regional- und oberligaerfahrenen Spieler einen guten Griff getan zu haben. Doch nach nicht einmal zwei Monaten löste Stiepermann seinen Vertrag in Dortmund auf und hängte seine Fußballschuhe (vorerst) an den Nagel.

Konzentration auf die Arbeit

„Er ist ein Spielertyp, der uns fehlt“, sagt Silberbach heute. Zwar läuft die bisherige Saison der Aplerbecker alles andere als schlecht, der Rückstand auf Tabellenführer Brünninghausen beträgt nur vier Zähler, doch so richtig zufrieden ist Silberbach noch nicht. „Wir haben immer wieder unnötig Punkte liegen gelassen.“

Stiepermann hat nicht beim Punktesammeln helfen können. Er machte aufgrund von Verletzungen nicht ein Spiel für den ASC. „Er hat von sich aus um eine Vertragsauflösung gebeten“, erzählt Silberbach. Stiepermann habe gefühlt, dass der Rückstand für ihn zu groß sei, um ihn aufzuholen. Die Zeit für das Training hielt sich zudem sehr in Grenzen. Der Mittelfeldspieler entschied, dass er sich lieber auf die Arbeit konzentrieren wolle, anstatt auf den Fußball. „Das Trainingsniveau in der Westfalenliga ist einfach zu hoch, um das nebenbei zu machen“, erklärt Stiepermann.

Heute arbeitet er im Außendienst einer Firma, die Dachtechnik vertreibt. Und er hat einen sehr interessanten Nebenjob. Für die Firma TS Sports, die Beraterfirma bei der auch sein Bruder Marco unter Vertrag steht, scoutet Stiepermann Talente. „Ich bin vor allem in der Juniorenbundesliga unterwegs, aber auch bei den U23-Mannschaften“, berichtet er.

„Der Weg nach oben ist vorbei“

Stiepermann hält Ausschau nach den Stars von morgen, für sich persönlich hat er rechtzeitig bemerkt, dass die große Karriere nicht drin ist. „Der Weg nach oben ist vorbei“, weiß er. Deshalb konzentriert er sich nun auf die Arbeit, schließlich kennt er genug Beispiele von Fußballern, die zu lange auf den Durchbruch gewartet haben. „Viele spielen bis sie 30 sind in der Verbandsliga. Da bekommen sie vielleicht genug Geld, um davon zu leben, aber sie können nichts zurücklegen.“

Der 26-Jährige findet es schön, immer noch nah am Fußballgeschäft zu sein, auch wenn er nicht mehr selbst eingreift. Juckt es denn nicht doch noch in den Füßen? Kehrt er irgendwann noch mal zurück und fängt bei einem Klub an? Stiepermann seufzt: „Das ist so weit weg im Moment.“
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