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02.11.2012 Druckversion | Versenden

VfL Bochum

Bergmann-Nachfolger dringend gesucht


Eigentlich müssten die sogenannten Experten, die beim Thema Trainersuche immer das Gras wachsen hören, eingestehen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“



Derzeit ist es an der Castroper anders. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Namen als Chefcoach beim VfL Bochum gehandelt werden. Viele sind offenbar weiter als Sportvorstand Jens Todt, der in diesen Tagen eine Liste geeigneter Kandidaten erstellt, über die dann am kommenden Montag in einer Aufsichtsratssitzung diskutiert wird. Zur Stunde jedenfalls gibt es keinen Topkandidaten – und auch, wenn man Marco Kurz bereits landauf, landab in die Kategorie „heißer Kandidat“ einordnet, so gab es zur Stunde nicht einmal eine Kontaktaufnahme mit dem Aspiranten.

Der wird kein Trainer

Wird ein Trainer gesucht, dann meint der ein oder andere Eidgenosse auch, dazu seinen Namen in den Medien platzieren zu müssen. Und schnell wird es übersichtlich. So klammern wir hier an dieser Stelle doch einfach mal ein paar Namen aus, die auf keiner Liste stehen und auch in keine aufgenommen werden:

Stefan Emmerling wird kein Trainer beim VfL, auch Michael Oenning, der während seiner Zeit als Jugendkoordinator in Bochum verbrannte Erde hinterlassen hat, ist außen vor. Auch Peter Neururer und Andre Schubert fallen durch das Raster. Ebenso wird auch Ex-Trainer Ralf Zumdick keinen Weg zurück an die Castroper Straße finden.

Wie aber muss der Neue gestrickt sein? Er muss mit einem äußerst schmalen Geldbeutel ein schlagkräftiges Team auf die Beine stellen können. Er muss auf junge Spieler setzen und die Nachwuchsarbeit forcieren, sollte dabei attraktiven Fußball spielen lassen und gleichzeitig hin und wieder einmal streng durchgreifen. Ob so ein Trainer derzeit überhaupt greifbar ist, weiß niemand. Doch egal, wen es am Ende trifft, zumindest die Hälfte aller, die sich mit dem Thema auseinander setzen, wird die Entscheidung als Fehlgriff bezeichnen.

Aber vielleicht versucht der VfL es mal mit einer revolutionären Lösung, einem Coach aus dem Ausland oder einem talentierten Nachwuchscoach wie Dirk Kuhnert aus Wolfsburg.

Günther Pohl




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Kommentare

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# 4 von na-und 03. November 2012 11:14 Uhr
Ich würde den Neitzel erst einmal weitermachen lassen und schauen, wie es läuft. Jeder neue Trainer kostet wieder viel Geld und hängt dem VfL 2 Jahre am Hals. Und er muss ja mit dem bestehenden Kader leben. Den alten Spielern wie Maltritz, Freier, Dabrowski kann er kein verbessertes Spielen mehr beibringen. Die Neueinkäufe von Todt sind bis auf Iashvili alle Flops und auch nicht veränderbar bei ihren Mängeln. Es geht doch eh nur noch um den Klassenerhalt. Und im nächsten Jahr sind die alten Großverdiener ja wohl weg, die ja auch dem VfL die Kasse leeren, ohne entsprechende Gegenleistung zu bringen. Dann kann man mit jungen Leuten was Neues versuchen. Aber wollte man nicht dieses Jahr das auch schon? "Definitiv ja" um mit Todt zu sprechen.

# 3 von Ruhrfalke 03. November 2012 11:03 Uhr
jagt Todt fort,holt einen alten Fuchs als Manager,der kann auf seinen Schultern einen jungen und unverbrauchten Trainer mitschleppen.
Guter Manager kostet kein Geld,guter Manager bringt Geld mit.

# 2 von Daniel1848 02. November 2012 20:38 Uhr
Dirk Kuhnert wird ohne "H" geschrieben!

http://www.transfermarkt.de/de/dirk-kunert/aufeinenblick/trainer_2749.html

# 1 von spielerbeobachter aus herne 02. November 2012 13:00 Uhr
Es sollte der Darek (Zaubermaus) Wocz werden.

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