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Schwatz auf gelb

Gar kein Grund zur Sorge

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In Kooperation mit zwei Kollegen des BVB-Online-Fanzines schwatzgelb.de bietet RevierSport ab dieser Woche eine neue Kolumne über den Deutschen Meister an.


Unentschieden sind, das ist allgemein bekannt, weder Fisch noch Fleisch. Das 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg lässt sich hingegen ganz gut einordnen.

Bezeichnend: Trotz der holprigen Punkteteilung im Frankenland blickt der BVB auf den besten Saisonstart seit 2003. Der Griff in die Mottenkiste zeigt, dass sich die Mannschaft am Anfang einer Spielzeit trotz der letzten Erfolge oft schwer getan hat, ihren Rhythmus zu finden. Das ist nicht schlimm, das macht sie sogar ein wenig sympathisch. Sich in jedes Spiel neu hinein zu kämpfen, bis alle Rädchen greifen, ist schließlich eine der großen Tugenden dieses Teams.


Nürnberg hat es am Samstag auch einfach clever gemacht. Die von Innenverteidiger Mats Hummels ausgehende Gefahr, mit seinen präzisen langen Bällen vielversprechende Chancen einzuleiten, wurde mittels hartnäckiger Manndeckung entschärft, alle anderen "schwatzgelben" Angriffsbemühungen mit einem stabilen Defensivblock meist erfolgreich entschleunigt. Der Borussia fehlen in dieser Phase zündende Ideen, sich dem dauerhaft zu entziehen – noch.

Es ist schon famos mit anzuhören, wie hart die Mannschaft nach diesem Spiel mit sich selbst ins Gericht geht. Kapitän Kehl ist „frustriert“ und „genervt“ von der eigenen Spielweise und auch Jürgen Klopp spricht die Defizite deutlich an. Dass niemand darauf verweist, dass der BVB nun schon seit 30 (!) Spielen ungeschlagen durch die Liga marschiert, zeugt vom andauernden Erfolgshunger, der offenbar auch nach drei Titeln in zwei Jahren nicht gestillt ist. Kein Grund zur Sorge also.

Und dann war da noch...

… die Auslosung der Champions-League-Gruppenphase. Borussia in einer Gruppe mit Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam. Seid ihr den Vergleich auch Leid? Ich nicht: Hätte 2005 jemand gesagt, der BVB dürfe sich schon sieben Jahre später wieder mit solchen Sahneschnitten des europäischen Vereinsfußballs messen, ohne dafür riskante Millionenbürden aufgenommen zu haben, wäre er in Dortmund wohl als Traumtänzer verschrien worden. Vier Landesmeister in einer Gruppe, dem „weißen Ballett“ im Flutlicht des ausverkauften Westfalenstadions Paroli bieten – das ist verdammt nochmal Champions League!

Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft aus ihren letzten Fehlern auf internationaler Ebene gelernt hat und nun reifer auftreten wird. In einem Jahr ist schließlich viel passiert.

Übrigens: Länderspielpausen sind übrigens auch weder Fisch noch Fleisch. Die sind einfach nur nervig.

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