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BVB: Stimmen zum Spiel

"Haben den Schlüssel nicht gefunden"

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Zufrieden war nach dem Abpfiff in Nürnberg kein Dortmunder. Nicht mit der eigenen Leistung, aber auch nicht mit der des Unparteiischen Tobias Welz.


Der Schiedsrichter aus Wiesbaden hatte sich mit seinen mitunter kleinlichen Entscheidungen den Unmut der Schwarz-Gelben zugezogen, die nach der Partie noch immer rätselten, warum er sie so oft zurückgepfiffen hatte. „Warum so viele Situationen rund um den Sechzehnmeterraum gegen uns gepfiffen worden sind, hat keiner verstanden. Aber damit müssen wir leben“, meinte Marcel Schmelzer, der ohnehin wusste, dass es in erster Linie an der eigenen Leistung lag, dass es nur zu einem 1:1 reichte. „Wir müssen einfach daran arbeiten, uns gegen so kompakte Mannschaften mehr Chancen zu erarbeiten“, meinte der Linksverteidiger.

Jürgen Klopp war ob der Punkteteilung „nicht unzufrieden“, machte aber ebenfalls keinen Hehl daraus, dass er mit der Leistung des Schiedsrichters nicht einverstanden war. „Vielleicht schaut er sich das Spiel ja nochmal an. Er ist ja noch jung.“


Anschauen wird sich der 45-Jährige auch den Gegentreffer durch Tomas Pekhart, der einmal mehr aus einer Standardsituation resultierte. „Dieses Thema müssen wir angehen“, erklärte Klopp.

Besonders die defensive Taktik des Gegners machte dem Deutschen Meister zu schaffen. „Nürnberg hat praktisch überall Mann gegen Mann verteidigt“, befand Neven Subotic. „Die haben nie aufgegeben. Wo ein Spieler von uns war, da waren die sofort dran. Wir haben nicht den Schlüssel gefunden, um richtig gefährlich zu werden.“

Julian Schieber, der sein Bundesliga-Debüt für den BVB feierte, stellte indes die berechtigte Vermutung an, dass sich die Dortmunder wohl noch öfter mit ein solch destruktiven Spielweise auseinandersetzen müssen. „Nürnberg wird nicht die einzige Mannschaft bleiben, die gegen uns defensiv spielt. Darum müssen wir noch cleverer spielen, geduldiger sein und die Lücke finden. Wenn wir das 1:0 machen, läuft das Spiel nach unserem Plan.“

Mannschaftskapitän Sebastian Kehl betonte derweil, dass sich der BVB durchaus darum bemüht hatte, eine durchlässige Stelle im fränkischen Abwehrverbund zu finden. „Wir haben uns im Mittelfeld viel bewegt, wollten Löcher kreieren und hatten auch die eine oder andere Möglichkeit. Phasenweise haben wir guten Fußball gespielt, waren sehr dominant. Das erwarten wir aber auch von uns. Wir müssen solche Spieler aber auch gewinnen. Daran werden wir arbeiten.“

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