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Eving - ASC 0:0

Eving mit Zermürbungstaktik zum Erfolg

Eine Nacht lang Tabellenführer ist an diesem Wochenende nicht nur Borussia Dortmund, sondern auch der TuS Eving-Lindenhorst nach einem 0:0 gegen den ASC 09.


Selbst als neutraler Beobachter muss man die Evinger schon ein wenig bewundern. Von vielen als Abstiegskandidat gesehen, holten sie zum Start einen Sieg in Mengede und nun auch noch einen Punkt gegen den hochgehandelten ASC 09. Wenn man von der Seitenlinie zuschaut, wie ein Ball der Aplerbecker zu lang gerät und im Aus landet und daraufhin Evings Abwehrmann Anil Konya jubelt, als wäre seinem Team soeben ein Tor gelungen, muss man dem Evinger Willen und Kampfgeist Respekt zollen.

Schwarz vergibt die größte Chance.

Viel mehr als Kampf hatte Eving allerdings an diesem Tag nicht zu bieten. Der ASC war über die gesamten 90 Minuten das aktivere Team und machte das Spiel. Meist probierte die Mannschaft von Jörg Silberbach, mit langen Bällen die Viererkette der Gastgeber zu überwinden. Viele Chancen kamen nicht dabei herum. Brenzlig wurde es bei einem Rudnik-Schuss, der noch zur Ecke geblockt werde konnte (20.) und besonders in der 30. Minute, als Tim Schwarz sich gegen Anil Konya durchsetzte und frei vor Evings Keeper Serkan Erol auftauchte. Schwarz vergab die gute Möglichkeit jedoch kläglich und lupfte den Ball direkt in die Arme des Torwarts.

Eving: Erol – E. Konya, Scheffer (72. Ekiz), A. Konya, Tech – Saka, Kalpakidis, Homann, Erzen, Juka (30. El Moudni) – Camara (90. Bouasker).
ASC: Altfeld – Halim, Volmerhaus, Großkreutz (77. Dedner), Mihajlovic – Lennertz, Enke, Rudnik (85. Naßhan), Werner (65. Bugri) – Diaz, Schwarz.
Schiedsrichter: Martin Pier (Holzwickede).
Tore: Fehlanzeige.
Zuschauer: 200.



Die Gastgeber schafften es ihrerseits nicht, vor dem Tor Gefahr zu entwickeln. Hauptsächlich konzentrierte sich Eving darauf, hinten sicher zu stehen und Konter zu setzen. Während ersteres auch gut gelang, wollten die Konter nicht so recht funktionieren. Der TuS wechselte bereits nach einer halben Stunde aus. Florian Juka hatte vorne kaum am Spiel teilgenommen und wurde durch Mohamed El Moudni ersetzt.

"Ich warte seit 17 Minuten auf einen Ball"

In Hälfte zwei scheiterten unter anderem Daniel Diaz per Fernschuss (51.) und Silas Lennertz per Kopfball (66.) an Evings Torwart. Tim Schwarz setzte noch eine Direktabnahme über den Ballfangzaun (75.) und ermöglichte Serkan Erol, ein paar Minuten von der Uhr zu nehmen. ASC-Stürmer Daniel Diaz beschwerte sich etwa zur selben Zeit lautstark bei seinen Kollegen: „Ich warte hier jetzt seit 17 Minuten auf einen Ball.“

Dadurch wird das Dilemma deutlich. Der ASC versprühte nicht genug Kreativität, um den Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Der Aplerbecker Trainer wollte seinen Jungs trotzdem keinen Vorwurf machen. „Die Einstellung hat gestimmt“, sagte Silberbach und konstatierte: „Die Evinger Zermürbungstaktik war erfolgreich.“

Auf Seite zwei: Die Stimmen zum Spiel.

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