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Cranger Kirmes Cup

Erkenschwick verteidigt den Titel

Läuft! So könnte man die Vorbereitung der Spvgg. Erkenschwick auf die in zwei Wochen beginnende Oberliga-Saison ganz gut auf den Punkt bringen.


Denn durch einen 3:1 (3:1) Erfolg gegen Westfalia Herne sicherte sich das Team von Magnus Niemöller den zweiten Turniersieg hintereinander. Und darf am Montag im Festzelt auf der Cranger-Kirmes den 4.000 Euro schweren Sieger-Scheck entgegen nehmen.
Erkenschwick: Ditterle – Brüggenkamp, Ostdorf, Menne, Sawatzki – Weißfloh (75. Apolinarski), Rosenkranz, Westerhoff, Fricke (85. Batman) – Oerterer, Vasiliou (81. Glembotzki).
Herne: Mallon – Reimann, Sazoglu, Planhof, Hansmann (46. Poggel) – Kaya, Tekin, Kraska, Dzaferoski (46. Tottmann) – Schröter, Pollasch (46. Ural).
Tore: 1:0 Westerhoff (5.), 1:1 Kaya (15.), 2:1 Vasiliou (30.), 3:1 Oerterer (33.).
Schiedsrichter: Gregor Werkle.
Zuschauer: 350.
Gelb-Rote Karte: Samed Sazoglu (Foulspiel 86.).


Zu erwarten war der deutliche Sieg aber nicht unbedingt. Denn beinahe die komplette Erkenschwicker Viererkette fiel verletzt aus. Daher machte Magnus Niemöller aus der Not eine Tugend und schickte gleich fünf Offensivkräfte ins Rennen, um möglichst „hoch“ zu verteidigen. Das zeigte Wirkung. „Ich denke, dass die Jungs das vor allem in der ersten Hälfte sensationell gemacht haben. Wir waren stets so positioniert, dass es für Herne ganz schwer war“, freute sich Niemöller über das gut funktionierende und erfolgreiche Pressing. Der Lohn: Die drei entscheidenden Treffer fielen bereits vor dem Halbzeitpfiff.

Das 1:0 markierte Sebastian Westerhoff schon früh mit seinem feinen rechten Füßchen nach schönen Zusammenspiel mit dem starken Christopher Weißfloh (5.). Die übrigen Treffer markierten dann die beiden Angreifer: Erst wurde Aaron Vasiliou - nachdem Mustafa Kaya zwischenzeitlich für die Herner ausgeglichen hatte (15.) - von Stefan Oerterer perfekt bedient (30.). Wenig später sorgt „Ö“ dann höchstpersönlich für die Vorentscheidung (33.).


Allerdings sah die Herner Defensive vor allem bei den Gegentoren zwei und drei alles andere als gut aus. Das war auch Hernes Coach Ulli Reimann nicht entgangen: „Vor der Pause war Erkenschwick klar besser. Da hatten wir zwei, drei Totalausfälle. Nach dem Seitenwechsel standen wir dann besser, hatten auch Gelegenheit den Anschluss zu schaffen. Dennoch geht der Sieg für Erkenschwick in Ordnung“, zog er ein ernüchterndes Fazit. Ein kleines Trostpflaster für die Westfalia dürften die 2000 Euro sein. Denn die gibt es immerhin noch für den Zweitplatzierten.

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