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SG Essen-Schönebeck

Markus Högner ist von Neuen begeistert

Von vier Zugängen sprach Essens Trainer Markus Högner beim Trainingsauftakt. Mit Madeline Gier, Christina Dierkes, Geldión Morina sind drei bekannt.


Mit der vierten Neuen meinte Högner Lisa Weiß. Die Torhüterin fiel nämlich fast die komplette letzte Saison mit einem Kreuzbandriss aus. Zugezogen hatte sich die Keeperin den bei der Militärweltmeisterschaft in Brasilien in der Sommerpause. Erst am Ende war sie wieder fit und kam in den Spielen gegen Bayer Leverkusen (20. Spieltag) und den VfL Wolfsburg (22. Spieltag) zu zwei Kurzeinsätzen.

Weltmeisterin im Kader

Das hielt die 24-Jährige allerdings nicht davon ab, in diesem Jahr wieder an der Militär-WM in der Bundeswehr Sportschule in Warendorf teilzunehmen. Diesmal mit größerem Erfolg. Im Finale besiegten die Deutschen Südkorea mit 1:0. Das Tor erzielte Conny Pohlers (27.), aber auch Weiß hatte einen großen Anteil am Sieg, war sie doch in den entscheidenden Situationen zur Stelle ud hielt den Erfolg mit ihren Händen fest.

Darauf hoffen die Essener Verantwortlichen nun auch in der kommenden Saison. Mit Ursula Holl (Karriereende) hat die Überraschungsmannschaft der letzten Spielzeit eine gute, erfahrene Torhüterin verloren. "Da hat man gesehen, wie wichtig es ist so eine Topkeeperin zu haben. Sie hat die Mannschaft von hinten geleitet und geführt. Unserer jungen Mannschaft hat das sehr geholfen." Mit Weiß, da sind sich Högner und Manager Willi Wißing einig, haben sie aber eine mehr als adäquate Ablösung gefunden. "Lisa ist mit ihren 24 Jahren unheimlich erfahren. Sie wird die Verantwortung übernehmen."

Drei Jungspunde

Zu Weiß gesellen sich dann noch drei "richtige" Neue. Und von denen ist Högner sehr beeindruckt. Schon vor dem ersten Training lobte er sie in den höchsten Tönen.

Christina Dierkes steht vor ihrem ersten Jahr bei den Profis und hofft auf den Durchbruch.


Aus der eigenen Jugend kommt Christina Dierkes. Schon vor zwei Jahren in der U15 war sie dem Trainer aufgefallen, weil sie "so unheimlich schnell" ist, wie der Coach erklärt. Mit erst 16 Jahren, Dierkes schaffte in der vergangenen Saison mit den Essener U17-Juniorinnen den Aufstieg in die neugegründete Bundesliga, ist die Blondine schon sehr gut ausgebildet. "Auf der rechten Seite ist sie überall einsetzbar. Ob hinten oder außen, Christina kann alles spielen."

"eine der Stärksten in Deutschland"

Als zweite kam Madeline Gier neu zur SGS. Sie spielte zuletzt bei den B-Juniorinnen des Reviernachbarn FCR Duisburg, sah in Essen aber die bessere Perspektive. Von Högner erhält sie jedenfalls das Vertrauen. "Madeline könnte noch in der Jugend spielen, aber da sie eine der stärksten Spielerinnen in Deutschland ist, gehört sie fest zu unserem Kader dazu." Auch in Duisburg erhielt sie in der Spielzeit 2011/2012 gegen Bad Neuenahr einen Kurzeinsatz in der Bundesliga. Mit den B-Mädels des FCR wurde sie zweite in der Regionalliga West und erzielte hinter Sharon Beck mit 21 Toren die zweitmeisten Treffer.

Eigentlich hätte die 16-Jährige auch mit der U17-Nationalmannschaft an der EM in der Schweiz teilgenommen. Doch Probleme mit dem Syndesmoseband haben der Stürmerin einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Immerhin hat Essen mit Beck nun aber eine Europameisterin im Team.

Trio komplett

Komplettiert wird das Trio von Geldona Morina. Auch sie spielte zuletzt für die "Löwinnen", jedoch in der zweiten Mannschaft. Mit der stieg die gebürtige Kosovarin zwar aus der zweiten Bundesliga ab, bei Högner hinterließ sie dennoch einen bleibenden Eindruck. Allerdings auf dem U19-Länderpokal. "Da war sie eine der besten Spielerinnen überhaupt", schwärmt der Trainer immer noch von ihrem Können und fügt hinzu. "Sie wurde sogar für den erweiterten Kader der Nationalmannschaft gesichtet." Das Problem daran ist nur: Morina verfügt noch nicht über die Deutsche Staatsangehörigkeit und kam beim DFB deshalb noch nicht zum Einsatz.

Die 18-Jährige bleibt erst einmal für zwei Jahre in Essen. Högner plant mit ihr sowohl auf der "Sechs" als auch im offensiven Mittelfeld. In gewisserweise ist Morina, die aus Oberhausen kommt, eine Rückkehrerin an die Ardelhütte. Schon in der Jugend schnürte sie einmal für die SGS die Schuhe, wechselte dann aber nach Duisburg zum FCR, wo sie in der vergangenen Saison im Spiel gegen Lok Leipzig ihr Bundesligadebüt feierte.

Högner freut sich, dass sich die Drei für die SGS entschieden haben. "Das zeigt, dass die Spielerinnen hier eine Perspektive sehen und wir in der Nachwuchsförderung auf einem guten Weg sind."

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