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04.06.2012 Druckversion | Versenden

RWE: Wettaffäre

Lotte verzichtet offenbar auf Einspruch


Die Sportfreunde Lotte wollen bei der Wettaffäre von ihrem Einspruchsrecht gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts offenbar doch keinen Gebrauch machen.



Die Einspruchsfrist gegen das Urteil des Gremiums in Frankfurt endet am Montag um 24 Uhr. Wenige Stunden zuvor deutet jedoch wenig darauf hin, dass die Sportfreunde einen erneuten Anlauf wagen, um eine Spielmanipulation bei der Regionalliga-Begegnung zwischen Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund II (0:4) nachzuweisen und ein Wiederholungsspiel zu erzwingen. "Bis jetzt haben wir noch nichts Belastbares", äußerte Lottes Fußballobmann gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Solange dies so bliebe, lohne sich der Gang vor das Bundesgericht nicht.

Noch nach der Verhandlung in Frankfurt am vergangenen Freitag hatten sich die Tecklenburger deutlich optimistischer gezeigt und angekündigt, in jedem Fall den Gang vors Bundesgericht des DFB anzutreten und neue Beweise für eine Spielmanipulation vorzulegen. Sollten die Sportfreunde die Frist tatenlos verstreichen lassen, stünde somit fest, dass Lotte auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielt.

Aaron Knopp




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