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1. FC Köln

"FC-Syndrom" sorgt für Abstiegsgefahr

Der 1. FC Köln ist mit 40 Gegentoren die Schießbude der Fußball-Bundesliga. Das "FC-Syndrom" bringt die Geißböcke wieder in akute Abstiegsgefahr.


Kölns leidgeprüfter Torhüter Michael Rensing nennt es das "FC-Syndrom". Erste Anzeichen für sein Auftreten sind fehlendes Zweikampfverhalten und Orientierungslosigkeit, es folgt ein langsames Auseinanderfallen der gesamten Mannschaft. Im Fußball-Deutsch spricht man schlicht von einer Schießbude. Der 1. FC Köln hat mit der 1:4 (1:0)-Heimpleite gegen Schalke 04 nach 19 Spielen bereits 40 Gegentore kassiert und rutscht mit der schlechtesten Defensive der Bundesliga unaufhaltsam Richtung Abstiegszone.

"Sind in alle Einzelteile zerlegt worden"

"Das war natürlich nicht nötig. Es sah lange gut aus, dann kriegen wir das erste Gegentor, was mal passieren kann. Aber dann kam das typische 1.FC-Köln-Syndrom. Wir sind auseinandergefallen und in alle Einzelteile zerlegt worden", sagte Rensing.

Der Torhüter stand nach der Rückkehr von Henrique Sereno und Kevin McKenna in die Startformation wieder einmal hinter einer neuformierten Abwehr, die in der zweiten Halbzeit durch die Einwechslung von Miso Brecko für Mckenna (69. Minute) sogar noch einmal umgestellt werden musste. Ebenso wie nach Breckos Platzverweis zehn Minuten später.


Kölns Trainer Ståle Solbakken fand die Rote Karte gegen Brecko berechtigt, sah den Grund für die Niederlage allerdings woanders: "Wenn man die Konzentration nur für eine Minute verliert, dann ist es vorbei gegen ein Team wie Schalke."

"Wir tun als Mannschaft sehr gut daran, das nicht an irgendeiner Auswechslung aufzuhängen, denn das wäre mit Abstand das Dümmste, was man in der Situation machen kann", sagte Außenverteidiger Christian Eichner, der aber auch zugeben musste: "Wir sind erst nach dem dritten Tor eingebrochen. Aber vielleicht sah das von außen anders aus."

Podolski über Defensivverhalten verärgert

Auch der angeschlagene Stürmerstar Lukas Podolski, der die Kölner wie schon bei der 1:5-Hinspielpleite in Führung gebracht hatte, war bedient: "Wir geben das Spiel völlig unnötig aus der Hand. Nach einem Gegentor kassieren wir wieder drei, vier Tore. Ob das was mit dem System zu tun hat, weiß ich nicht. Aber klar ist, dass wir anders auftreten müssen im nächsten Spiel."

"Poldi" war aber nicht nur mit dem Defensivverhalten unzufrieden: "Wir haben eigentlich immer nur lange Bälle gespielt, damit konnten wir den Schalkern nie gefährlich werden." Entsprechend sieht der Nationalspieler die Gesamtsituation: "Ich habe immer gesagt, dass wir uns zwischen Platz 18 und neun, zehn bewegen werden. Da stehen wir jetzt." Deutlicher wurde Eichner: "Wir haben einiges zu tun. Wer die Tabelle lesen kann, sieht, dass wir in einer Zone angekommen sind, wo es zwingend notwendig ist, mal wieder zu punkten."

Geromel fordert mehr Konzentration

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) steht für die Kölner ein richtungweisendes Spiel auf dem Programm. Mit einer Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern könnten die Geißböcke bis auf den Relegationsplatz durchgereicht werden.

Kapitän Geromel, der in der Innenverteidigung ebenfalls nicht überzeugte, gab nach der Schalke-Pleite die Marschroute aus: "Wir müssen uns jetzt konzentrieren, gut arbeiten unter der Woche und vielleicht schon in Kaiserslautern zu null spielen." Ein frommer Wunsch für die Schießbude der Liga.

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