Halle DU: FSV ist Sieger
Es war ein spannender Finaltag in der Sporthalle an der Krefelder Straße. Auch wenn das kleinere Teilnehmerfeld sich im Zuschaueraufkommen niederschlug.
Da aber mit dem MSV II, dem Rumelner TV, Hilal und dem FSV noch immer der Großteil der Vereine dabei war, deren Anhänger für die Stimmung in der Halle verantwortlich zeichneten, blieb es bei keinem Spiel auf den Rängen ruhig.
Mit viel Jubel wurde der Halbfinaleinzug des nicht weit entfernt residierenden Rumelner TV begrüßt. Deren Bandenchef Frank Münchow war auch nach der engen 1:2-Niederlage gegen den VfB Homberg und der Niederlage im kleinen Finale gegen die Sportfreunde Hamborn noch überglücklich: "Schon gestern war es geil, heute fehlen mir fast die Worte. Ich bin nur noch am strahlen. Eigentlich hätte ich bei einem Geburtstag sein müssen, aber ich konnte hier einfach nicht weg. Die Jungs haben ein richtig klasse Turnier gespielt und sich heute Abend eine Feier redlich verdient."
Robustes Finale mit klarem Sieger
Im Finale waren dann viele Zuschauer bereits gegangen, doch sie verpassten einen rassigen Kampf zweier Spitzenteams. Der FSV Duisburg und der VfB Homberg gaben keinen Zentimeter des Spielfelds freiwillig her und vor allem die Abel-Elf versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen ihrer bulligen Spieler Dragovic und Sogolj. Aber, wie auch Günter Abel nach dem Spiel feststellen musste: "Der FSV hat das richtig gut gespielt. Und wenn ein paar Spieler bei uns dann halt ins Spiel gehen und meinen dass man das schon irgendwie schafft, dann muss man sich eben auch nicht wundern. Wir haben zu viele Geschenke verteilt."
Seinen Spielern schien das, zumindest zum Teil, auch klar zu sein. Noch während sich einige nach Abpfiff des Endspiels über den Schiedsrichter beschwerten, wiesen ihre Mitspieler sie zurecht: "Die waren besser und haben gewonnen", lautete beispielsweise Sogoljs knappes Bekenntnis. Abels Gegenüber, Ilyas Basol, war unterdessen bester Laune. "Wir haben heute Wiedergutmachung für das im letzten Jahr gegen Homberg verlorene Finale bekommen und die Phalanx der immergleichen Turniersieger durchbrochen", sagte er stolz. Noch vor der Partie hatte er angekündigt, dass er in diesem Jahr zum ersten Mal die Hoffnung habe, "dass wir ein Team haben, das den Pokal holen kann." Und er sollte Recht behalten. Was nach der Siegerehrung hinter den Kabinentüren abging, bleibt wahrscheinlich auch besser dort.
Alle Ergebnisse finden Sie hier:
reviersport.de/pokal/halle-t31-v-1.html
Florian Kohl