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BO: Kreisliga kompakt
"Peinlich, einen Spielabbruch zu verschulden"

Torrekorde, Rebellionen und ein Spielabbruch - im Saison-Endspurt geht es in den Bochumer Kreisligen heiß her. Gut, dass einige Klubs schon Bier kalt stellen.

Kreisliga A 1:

Der BV Hiltrop hat den Topspiel-Doppelpack erfolgreich geschultert. Die „Hillis“ setzten sich unter der Woche 2:0 gegen Weitmar 45 III durch (Tore: Dennis Naujoks, Andreas Poschmann) und erreichten am Sonntag zumindest ein 1:1 bei der SpVgg Gerthe. „Das Szenario ist nach wie vor so, dass wir auf niemanden angewiesen sind. Das war unser Ziel in dieser Woche und das haben wir erreicht“, freute sich BV-Coach Ingo Bredenbröker.

Dass sein Team innerhalb kürzester Zeit gegen zwei direkte Konkurrenten ran musste, bedeutete für ihn keinen Nachteil. „Wenn wir jetzt gegen ein Team von unten gespielt hätten, dann wäre nach dem Sieg gegen Weitmar wahrscheinlich eine Laissez-faiere-Einstellung das Problem gewesen.“ Mit ein wenig Glück hätten die Schwarz-Weißen sogar alle Punkte von der Heinrichstraße entführt, doch in der Schlussphase rettete das Gestänge gleich mehrfach für die SpVgg.

Das ultimative Wochenende vermieste Fabian Krain den Hiltropern. Er drehte im Schlussspurt die Partie seiner 45er bei den Sportfreunden Altenbochum mit zwei Treffern (82., 86.) noch zu einem 3:2-Sieg. In die Kategorie „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“ gehört das 2:2 des TuS Harpen bei Markania Bochum. Der Aufsteiger stagniert bei zehn Zählern und bleibt Vorletzter.

Kreisliga A 2:

Ob die Kicker des CSV SF Bochum-Linden schon Urlaub für Freitag, 29. April, eingereicht haben? Wenn der Ligaprimus nämlich munter weiter siegt, dann kann im Nachholspiel gegen Waldesrand Linden (Donnerstag, 28. April, 19 Uhr) der Aufstieg besiegelt werden. Der 9:0-Erfolg gegen Weitmar 45 II kann unter die Kategorie „Pflichtsieg“ abgeheftet werden, war in der Höhe aber nicht unbedingt kalkulierbar und hatte zudem zwei nette Randgeschichten: Der Treffer zum Endstand war das 100. Tor des CSV in dieser Saison. Außerdem stellte Stürmer Leeroy Lawrence im zweiten Durchgang einen kleinen Rekord auf. Binnen 37 Minuten traf er unglaubliche sechs Mal.

Nach einem kurzen Zwischenhoch ist Adler Dahlhausen wieder in den Sinkflug gegangen. Bei SW Eppendorf II setzte es eine 0:2-Pleite, die BW Weitmar dank eines 3:0-Erfolgs im Derby bei Rasensport Weitmar dazu nutzen konnte, Rang drei zu erobern.

Eine wahre Auferstehung feierte die Reserve des VfB Günnigfeld, die nach dem 4:1 gegen Neuruhrort II nur noch einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt ist. Trainer Matteo Montorio, der gleichzeitig noch die A-Jugend des Vereins betreut, freute sich besonders darüber, dass seine „Verjüngungskur“ gewirkt hat. „Wir hatten gestern fünf Spieler in der Startformation, die ich auch in der Jugend trainiere und die haben alle ein klasse Spiel abgeliefert. Jetzt müssen wir nächsten Sonntag nachlegen, denn dann ist das Selbstbewusstsein voll da.“

Dann reist der VfB zu Schlusslicht Sevinghausen, bei denen nach dem 0:1 bei Waldesrand Linden langsam die Lichter ausgehen. Um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, ist ein Dreier gegen Günnigfeld Pflicht.

Kreisliga A 3:

Was die Kellerkinder der Kreisliga A 3 in den letzten Wochen abliefern, ist kein kleiner Aufstand, das ist schon eine echte Rebellion. Immer wieder hamstern sich die Abstiegskandidaten unverhoffte Punkte. Die dicksten Backen hat der SuS Wilhelmshöhe. 14 Zähler aus den letzten neun Partien lautet die Bilanz nach dem 2:0 beim SV Langendreer 04, was aktuell zum elften Tabellenplatz (24 Punkte) reicht.

Dicht dahinter folgen der VfB Langendreerholz und der TuS Stockum II (beide 21 Punkte). Während der TuS ein 1:1 bei RW Stiepel erreichte, erkämpfte sich der VfB nach einem 0:2-Pausen-Rückstand noch ein 3:2. Umjubelter Held war der eingewechselte Sasche Wenzel, der in der Schlussminute den Siegtreffer erzielte. „Klar, es war glücklich, aber trotzdem verdient. Wir haben wieder bewiesen, dass wir gegen Mannschaften, die in der Tabelle besser stehen a als wir, mehr als mithalten können“, berichtete ein zufriedener Jörg Fey. Der Trainer ist sich sicher, dass zumindest der gerade eroberte zwölfte Platz, auf dem man definitiv nichts mit der Abstiegsrelegation zu tun hätte verteidigt werden kann. „Am Anfang war der Wurm drin, aber langsam wird es besser. Ich bin optimistisch, dass wir drin bleiben.“

Von der Spitze gibt es nichts Neues zu vermelden. Sowohl der SV Bommern (3:1 gegen den FSV Witten), als auch der VfB Annen (6:2 gegen Ruhrtal Witten), leisteten sich keinen Ausrutscher.

Auf Seite 2: Das Wochenende in der B-Ligen

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