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SuperPott: VfL siegt
Ein Volunteer als Kutowski-Ersatz

Der SuperPott 2011 endete mit einem Riesen-Erfolg für den VfL Bochum. Die 1997er-Teams von Borussia Dortmund (3:0) und Schalke 04 (1:0) wurden geschlagen.

Der SuperPott 2011 endete mit dem Sieg für das Revierteam, das als einziges aus dem Teilnehmerfeld 1997 ohne Titel blieb: Der VfL Bochum fertigte zunächst Borussia Dortmund mit 3:0 und danach Schalke 04 mit 1:0 ab und sicherte sich so den Titel. Bochums Trainer Ralf Zumdick, der Chefcoach Klaus Toppmöller wegen eines Auslandstermins vertrat, bilanzierte: „Wir hatten einfach die fitteste Mannschaft. Dariusz Wosz und Peter Peschel sind den anderen davon gerannt.“

SuperPott 2011
VfL Bochum – Borussia Dortmund 3:0
Tore:
1:0 Donkov (7.), 2:0 Heinemann (15., Foulelfmeter), 3:0 Közle (20.).

VfL Bochum – Schalke 04 1:0
Tor:
1:0 Peschel (42.).

Schalke 04 – Borussia Dortmund 3:0
Tore:
1:0 Sendscheid (12.), 2:0 Wagner (36.), 3:0 Kläsener (39.).

Tatsächlich präsentierten sich die Helden von 1997 den 7.805 Fans im rewirpowerSTADION in einer anderen Verfassung als noch vor 14 Jahren. Dennoch boten sie den Zuschauern einige Leckerbissen. Nur in einer Hinsicht wussten die Bochumer nicht zu überzeugen: Bei der Trikotwahl entschied sich der VfL als einziges Team für die Original-Leibchen aus der UEFA-Cup-Saison, die schon damals mit ihren Regenbogen-Farben für Erheiterung sorgten. „Im ersten Moment haben mir die Augen weh getan“, bemerkte Peter Közle mit einem breiten Grinsen. Er wusste ja, dass sein Team zumindest fußballerisch für die optischen Highlights gesorgt hatte.

Wie ernst es die Akteure angehen ließen, belegen die Verletzungen der Dortmunder Ned Zelic (Muskelfaserriss) und Günter Kutowski, für den das Turnier schon nach zwei Minuten wegen eines Achillessehnenrisses beendet war. „Ich habe plötzlich einen Backstein an der Achillessehne gespürt. Das habe ich als Aktiver nie erlebt“, erklärte der 45-Jährige niedergeschlagen. Sein Trost: Womöglich gibt es im nächsten Jahr eine Neuauflage des SuperPott, und bis dahin wäre er allemal wieder fit.

Von seinem Leid profitierte Andreas Froesa, der eigentlich als Volunteer im rewirpowerSTADION tätig ist und sich kurzerhand das Trikot überstreifen durfte. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit all den Stars auf dem Rasen zu stehen“, betonte der freiwillige Helfer, der eigentlich Fan vom KFC Uerdingen ist. Die 0:3-Schmach gegen Schalke zum Abschluss konnte aber auch er nicht verhindern.

Die zahlreichen BVB-Fans störten sich nicht daran. Ganz im Gegenteil: Sie forderten ihre alten und neuen Helden erfolgreich zur „Humba“ auf. Schließlich war das Turnier nicht nur deshalb ein Genuss, weil die Einnahmen den Opfern der Erdbeben-Katastrophe in Japan gespendet werden. Auch auf der Players’ Party im Sam’s sah man zu vorgerückter Stunde, dass alle Beteiligten das Wiedersehen genossen haben.

Auf Seite 2: Die Stimmen zum SuperPott

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