BVB: Sven Bender
Er wirkt durchaus ausgeglichen und recht konzentriert. Der Ex-Löwe Sven Bender will in dieser Saison, seiner zweiten beim BVB, wieder voll angreifen.
„Wir haben nach dem verpatzten Leverkusen-Spiel all unsere Fehler aufgearbeitet. Ich sehe uns gefestigt und gut aufgestellt. Wir alle wollen wieder das Maximale erreichen“, beschreibt der 21-Jährige die Situation und die Wünsche des Teams. Seine persönlichen Ziele definiert Bender bewusst zurückhaltend. „Weiter dazulernen“ wolle er, wohlwissend, dass er „noch ein junger Spieler“ sei.
BVB: da Silva im Interview
Dortmunds Neuzugang Antonio da Silva spricht im Interview mit RevierSport.tv über die Herausforderung BVB, seine Ziele und die "gelbe Wand" im Rücken.
Bender weiß um seine geringer gewordene Chance auf viele Einsatzzeiten. „Wenn beide fit sind, wird es für mich schwer. Ich werde mich aber weiter anbieten. Ich will unbedingt eine Option für den Trainer sein“, blitzt der Ehrgeiz des 1,85-Meter-Mannes auf.
Auch die Verpflichtung von Antonio da Silva, eines weiteren Konkurrenten für die Mittelfeldformation, bewertet Bender positiv: „Toni ist ein total umgänglicher Typ, der richtig Qualität mitbringt.“ Aussagen wie diese belegen: Bender ist in der Bundesliga angekommen. Das ominöse zweite schwere Jahr flößt ihm zwar keine Angst ein, aber sicherlich Respekt.
19 Einsätze in der Vorsaison, als Bender den verletzten Kehl adäquat ersetzte, sind für den jungen Mittelfeldmann allerdings eine vielversprechende Visitenkarte.
Der Weg vom TSV Brannenburg, wo Benders Karriere begann, bis zur Borussia war für ihn ein weiter. Nun tanzt er mit dem BVB sogar auf drei Hochzeiten. Das dürfte die Chance auf Einsatzzeiten und Bewährungschancen für den Youngster merklich vergrößern.
Philipp Bülter