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VfL Bochum

Auf „Ratschi“ folgt nun „Ratsche“

Zwei Rentner rieben sich am vergangenen Samstag in der Lohrheide verwundert die Augen. „Sag mal, ist der blonde Wirbelwind mit der Nummer 16 etwa der Holtby?“


Er war es nicht. Das Trikot mit der Rückennummer 16 trug Marc Rzatkowski, Nachwuchstalent des VfL, Torschütze gegen RWE zum 4:2 und nach dem Spiel Jungprofi beim VfL Bochum. Da unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler nämlich einen Drei-Jahres-Profivertrag an der Castroper Straße. Damit ist das wochenlange Tauziehen um das Talent, das auch auf der Wunschliste des FC Schalke 04 stand, beendet. Rzatkowski: „Mir war es wichtig, dass ich in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt mache und täglich bei den Profis trainiere. Nach einigen Einheiten dort habe ich Blut geleckt. Ich glaube im täglichen Training kann ich einen weiteren Schritt nach vorn machen.“


Als der 1,71m große Offensivspieler am Mittwochmittag in der Bochumer Innenstadt das Café Zentral betritt, nimmt niemand von dem jungen Mann Kenntnis. Überhaupt kennen ihn abseits seiner Mannschaftskollegen und Trainer vielleicht gerade einmal drei Dutzend VfL-Fans, die mehr oder minder regelmäßig bei den Spielen der A-Jugend oder jetzt bei der Amateurmannschaft zugegen sind. Trotz seiner zwölf Jahre im VfL-Trikot, spielt dort seit der F-Jugend (1998), ist der „Dauerläufer“ ein Nobody, über dessen Qualitäten sich allerdings Vorstand und Trainerstab längst bewusst sind.

Kefkir

Neben Marc Rzatkowski hat ein weiterer „Nachwuchsspieler“ beim VfL langfristig unterschrieben. Es handelt sich um Oguzhan Kefkir von den A-Junioren der Bochumer. Der Angreifer, der beim Auswärtsspiel in Freiburg bereits sein Bundesliga-Debüt feierte, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Acht Treffer hat er in seinem ersten Seniorenjahr bei 31 Einsätzen im Regionalliga-Team erzielt. Die beste Empfehlung für die kommende Spielzeit zwei Klassen höher. Rzatkowski: „Natürlich bin ich mir in der kommenden Saison nicht zu schade, auch mal Spielpraxis in der Regionalliga zu sammeln, das ist okay. Aber ich bin jetzt Profi und will meine Chance auch nutzen.“

Der Abiturient, der im letzten Sommer seine Schule beendet hat, hatte schon als F-Jugendspieler nur ein Ziel: „Fußballprofi zu werden.“ Und jetzt verrät er: „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen.“ Das die schwerste Hürde jetzt noch vor ihm liegt, dessen ist er sich bewusst. „Ich habe noch nichts erreicht, muss nun beweisen, dass ich das mir entgegengebrachte Vertrauen rechtfertigen kann.“ Auch wenn die Vertragsgespräche sich über mehrere Wochen hingezogen haben, so lässt er an der positiven Atmosphäre dieser Runden keinen Zweifel: „Ich hatte drei, vier sehr gute Gespräche mit Thomas Ernst. Es ging ehrlich und offen zu und letztlich habe ich das Vertrauen geschöpft. Es gibt keinen Zweifel bei mir, dass ich mich richtig entschieden habe.“

Dabei hat der flinke Dribbler nicht einmal ein richtiges Vorbild, doch gesteht er ein: „Dariusz Wosz käme dem schon am nächsten. Zum einen, weil er die gleiche Position gespielt hat, die ich einmal bekleiden möchte – als Zehner hinter den Spitzen, zum anderen, weil er sich total mit dem Klub identifiziert.“

Und dann bringt er noch seine Dankbarkeit gegenüber Nico Michaty zum Ausdruck: „Er hat schon vom ersten Tag an auf mich gesetzt, mir im ersten Jahr bis jetzt 31 Spiele gegönnt. Den Profivertrag habe ich auch ihm zu verdanken.“ Neben den A-Junioren Kevin Vogt und „Ötzi“ Kefkir, sowie seinem Teamkollegen Mirka Aydin ist Rzatkowski der vierte „junge Wilde“ der im kommenden Zweitliga-Jahr den etablierten Dampf machen will. Getreu seinem Lebensmotto: „Wer kein Ziel vor Augen hat, kann auch keinen Weg hinter sich bringen.“ Seinen Spitznamen „Ratsche“ hat er übrigens vom ehemaligen A-Jugendtrainer Michael Oenning. So hat der VfL nach Michael Rzehaczek, der den Spitznamen „Ratschi“ trug, nun einen „Ratsche“.

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